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Oktober-Lebensweisheiten

Friede

Dienstag, 18. Oktober 2022
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Seit jeher kreist utopisches Denken um das „Prinzip Liebe“. Der Blick auf die Welt von morgen verbietet es, Liebe nur als Bedingung unseres privaten Glücks zu verstehen. Friedensliebe heißt das Gebot der Stunde. Zivilisation ist von zivilem Verhalten nicht zu trennen. Kein Soldat kann künftig seine patriotische Aufgabe erfüllen: Für seine Kameraden kann er sich nicht mehr opfern; Heimat, Frau und Kinder kann er nicht mehr schützen. Die Bereitschaft, sein Leben hinzugeben, hat im Zeitalter der nuklearen Massenvernichtung ihren Sinn eingebüßt. Niemand mehr wird auf dem „Felde der Ehre“ fallen. Hinterbliebene, die den Soldatentod ihres Mannes oder ihres Sohnes „in stolzer Trauer“ anzeigen, wird es nicht mehr geben; nur Tote, Sterbende, Verwundete. Wer heute von Krieg spricht, weiß der, wovon er spricht? Das Fernziel aller Staaten muss eine entwaffnete Welt sein. Nur in ihr besteht die Chance, dass menschliches Leben nicht erlischt. 

„Verzeihen ist eine geistige Kraft, die von unglaublicher Liebe gespeist wird. Wo sie fließt, werden Verwandlung und Frieden geboren. Wahrhaftes Verzeihen lässt einen starken Strom von Liebe fließen. Kein Mensch hat das Recht, einen anderen zu verurteilen. Das Verurteilen hängt weitgehend mit der Schwäche zusammen, nicht vergeben zu können.“

Manuela Oetinger

„Im Alter spürt man es noch mehr: wichtiger als die materiellen Werte sind jene Werte, die man sich nicht kaufen kann – Gesundheit, Zufriedenheit, Freude, Zuversicht, Hoffnung und Frieden. Nur wenn wir im Herzen befriedet sind, versöhnt mit unserem eigenen Leben, versöhnt mit Gott und versöhnt mit den Mitmenschen, nur dann ist dieses Leben glücklich.“ 

Konrad Baumgartner

Zillertaler Zeitung

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