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AKTIV – LEBEN – MAYRHOFEN

1. Frühjahrsreise des neu gegründeten Vereins ins Waldviertel (12. bis 15. Mai 2022)

Mittwoch, 25. Mai 2022
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Mayrhofen Akribische Vorbereitungsarbeit führt zum Erfolg und so können wir auf vier ereignisreiche Tage, begleitet von einem sehr professionellen Reiseleiter namens Horst Franzus zurückschauen.

Am Donnerstag, den 12. Mai 2022 startete die Reise um 7.00 Uhr in Mayrhofen. Alle 51 Personen waren pünktlich zur Stelle und bald erreichten wir ‚Bergheim‘ bei Salzburg, wo ein Frühstück auf uns wartete. Hier konnten wir auch Alexandra (Tochter von Herrn Alois Brindlinger) begrüßen, die für unseren Verein die „tolle homepage“ erstellt hat. Sie – die „homepage“ – ist wirklich sehenswert und wird von unserer engagierten Kassierin Kathi Eber-harter aktualisiert, um alle Vereinsinfos zu erhalten (https:www.aktiv-leben-mayrhofen.at).
Das Ziel der Mittagsrast, nämlich das Stift Krems, wählte unser altbewährter Reiseleiter Lois Brindlinger aus. Dieser imposante Barockbau beeindruckt immer wieder (1702 bis 1746 von Jakob Prandtauer errichtet (Jakob Prandtauer – Tiroler – ist einer der bedeutendsten österreichischen Barockbaumeister. Sein Hauptwerk ist das Stift Melk, an dem er von 1702 bis zu seinem Lebensende arbeitete – geboren 1660 in Stanz bei Landeck, verstorben  1726 in Sankt Pölten). Seit 1089 wird das barocke Stift von Benediktinermönchen bewohnt und bewirtschaftet.

ZWETTL
Als unser erstes Ziel wurde wurde die Stadt ZWETTL gewählt. In zwei Gruppen aufgeteilt, verfolgten wir mit großem Interesse die Führung durch die „Stadtmauerstadt“ Zwettl und entdeckten 850 Jahre Geschichte der ehemaligen Kuenringer Stadt auf Schritt und Tritt, zugleich zählt Zwettl zu einer wichtigen Schulstadt in Österreich.
Die schön gehaltenen Brunnen, geplant und gespendet vom international bekannten österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser wirken sehr erfrischend.
Im „Faulenzerhotel“ in Friedensreich bezogen wir unser gut gewähltes Quartier für die folgenden drei Nächte. Beim herzlichen Empfang brachte Inhaber Herr Schweighofer zum Ausdruck, dass endlich wieder eine Reisegruppe im schönen Mühlvierten in Niederösterreich empfangen werden kann. Ein Zwettler Bier rettete uns vor dem Verdursten und gleichzeitig freuten wir uns auf ein gutes Abendessen.

STADT UND SCHLOSS WEITRA
Am Freitag besuchten wir die Stadt und das Schloss Weitra. Von den Kuenringern bis zu den heutigen Hausherren erzählte uns ein Führer interessante Geschichten, vermittelte einen Einblick in längst vergangene Zeiten, warum so viele Hausfassaden in neuem Glanz erstrahlen und es in der Braustadt eine Biermeile gibt und vieles mehr.
Einkehr hielten wir im Brauhotel Weitra, ehemaliges Hofbräuhaus aus dem 16. Jht., wo das hauseigene Bier besonders gut schmeckte. Auf vielfachen Wunsch wurde am Nachmittag der Besuch des legendären „Stiftes Zwettl“ in unser Programm eingebaut. Einigen aber war es auch möglich, einen sogenannten „Faulenzer Nachmittag“ im Hotel oder Zeit für Shopping einzuräumen. Zufrieden und glücklich über einen weiteren gelungenen Tag traf sich die große Reisegruppe wieder beim Abendessen.

SONNENTOR
Am Samstag, den 14. Mai begleitete uns unser Reiseleiter Horst Francus zur weltbekannten Firma „SONNENTOR“ (TEE) in Sprögnitz, ein einmaliges Erlebnis mit ebensolcher Führung mit wissenswerten Informationen über Anbau von Kräutern, Gewürzen und deren Weiterverarbeitung sowie deren Verwendung. Und dazu noch die Ehrung mit Geschenk an unsere älteste Teilnehmerin (85 Jahre) Maria Hotter (Laubichl).

KIRCHBACH
Ein weiterer Besuch führte uns in das Erlebnisdorf (Schidorf und Wanderdorf) Kirchbach, gleichzeitig Pferdestation mit Reitwegenetz mit Einkehr im Kirchbachstadel, in der Tat zum Wohlfühlen. Nach guten Leckerbissen aus der Grillpfanne galt es einen weiteren Programmpunkt zu bewältigen, nämlich die Burg Rappottenstein für die ganz Fitten. Errichtet auf riesigen Granitfelsen und folgenden schwindelerregenden Burgmauern, 1150 von den Kueneringern, zur Sicherung ihres Besitzes in einer Reihe von Burgen, deren mächtigste Rappottenstein war, heute im Besitz der Grafen von Abensberg und Traun. Seit dem 14. Jht. besitzt Rappottenstein das Marktrecht und ist somit einer der ältesten Orte des Bezirkes. Im Sommer finden im Innenhof Konzerte und Theateraufführungen statt.
Interessierte besuchten anschließend den sogenannten „Bärenwald“ in Arbesbach. Hier wird für ein tiergerechtes Leben für Bären gesorgt, die in Gefangenschaft geboren wurden und nicht mehr ausgewildert werden können.

ABSCHIED
Nach herzlicher Verabschiedung durch die Wirtsleute traten wir die Heimreise nach beeindruckenden Tagen an, besuchten den Wallfahrtsort „Maria Taferl“ hoch über dem Donautal und hielten noch kurze Einkehr am Mondsee.

DANK
Besonders zu danken gilt es dem hervorragenden, ruhigen und unkomplizierten Chauffeur Mario von „Gabriel Moser Reisen Alpachtal“, unserem Reiseleiter Alois Brindlinger, der wie immer keine Mühen scheute, das Beste für die Reisegruppe zu organisieren, Herrn Horst Franzus, der uns bereits in Melk in Empfang genommen hat und für zweieinhalb Tage mit fundiertem Wissen und seiner angenehmen Art und jahrelanger Erfahrung erlebnisreiche Ziele ansteuerte.
Freundlichkeit, Pünktlichkeit und Rücksichtnahme zeichnete unsere Gruppe aus und dafür dankt allen
ALM-OBFRAU Erika Gredler

Zillertaler Zeitung

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