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Tirol klaubt auf 2022

Freiwillige motiviert für Flurreinigung „wie früher“

Donnerstag, 31. März 2022
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Mit dem Frühling steht auch die Flurreinigung vor der Tür: Viele Gemeinden rufen zum Frühjahrsputz in der Natur auf und unzählige freiwillige Helferinnen und Helfer packen mit an, um die Landschaft von achtlos weggeworfenen Abfällen zu befreien. Auch im Bezirk Schwaz unterstützt die Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH (ATM) die Gemeinden bei der Durchführung von Flurreinigungsaktionen, indem sie zum Beispiel Müllsäcke, Handschuhe und andere benötigte Utensilien zur Verfügung stellt. Im Rahmen der Kampagne „Tirol klaubt auf“ wird begleitend darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig eine saubere Natur und die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen sind.

Gemeinschaftsaktion mit vielen Freiwilligen
In den letzten Wochen gingen bei der ATM und der Umwelt-Zone-Zillertal bereits zahlreiche Anfragen ein. Harald Lechner, Leiter der Umwelt-Zone-Zillertal, rechnet mit reger Beteiligung: „Viele Zillertalerinnen und Zillertaler sind motiviert, einen Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten.“ In Tallagen sind die ersten Aktionstage teilweise für Ende März geplant, in höher gelegenen Regionen geht es aufgrund der Witterung meist erst im April los. „In den letzten zwei Jahren fanden Flurreinigungsaktionen gar nicht oder nur eingeschränkt statt. Heuer sind wir zuversichtlich, dass sie einigermaßen ‚normal‘ ablaufen können“, sagt ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger. Die beliebten Aktionstage mit unzähligen Freiwilligen sind vielerorts ein Fixpunkt im Kalender. Der gemeinschaftliche Charakter einer Flurreinigung motiviert zusätzlich zum Mitmachen: Ganze Vereine, Schulklassen und engagierte Einzelpersonen helfen zusammen, um für ein sauberes Ortsbild zu sorgen. Nach getaner Arbeit gehört das gesellige Miteinander beim gemeinsamen Jausnen in den meisten Gemeinden dazu. „Obwohl dieser Aspekt im Vorjahr wegen Corona weggefallen ist, haben sich überwältigend viele Einzelpersonen und Kleingruppen für eine saubere Umwelt engagiert. Ein starkes Signal, dass den Menschen die Natur am Herzen liegt“, sagt Dr. Alfred Egger.

Schulprojekt im hinteren Zillertal
Ein besonderer Schwerpunkt liegt heuer auf der Zusammenarbeit mit Volksschulen, allen voran den Naturparkschulen im hinteren Zillertal. Im Schulworkshop mit dem Titel „Was macht der Müll denn da?“ lernen die Kinder spielerisch, welche Probleme achtlos weggeworfene Abfälle mit sich bringen – wie sie Tieren und Pflanzen schaden können und für den Recyclingkreislauf verloren gehen. Nach der altersgerechten Einführung geht es ab in die Natur. Begleitet von Umweltpädagoginnen und -pädagogen machen sie sich selbst ein Bild davon, welche Abfälle tatsächlich in Wald und Wiesen landen. In Zusammenarbeit mit dem Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen finden in Schulen in Tux, Finkenberg, Mayrhofen, Ginzling, Brandberg und Schwendberg eigene Projekttage statt. Naturparkbetreuerin Katharina Weiskopf erklärt: „Die Schulen im Naturpark haben eine besondere Verbindung zur Natur, da passt eine Flurreinigung perfekt ins Konzept.“

Zillertaler Termine folgen in einer der nächsten Ausgaben.

Ziel von „Tirol klaubt auf!“ ist, möglichst viele Freiwillige zum Mitmachen zu motivieren, die Umwelt von Abfall befreien und gleichzeitig Bewusstsein für die negativen Umweltauswirkungen von Littering
(= achtloses Wegwerfen von Abfällen) zu schaffen.
Weitere Informationen unter www.tirolklaubtauf.at

Über die Flurreinigung im ATM-Gebiet:
Viele ATM-Gemeinden organisieren seit rund 20 Jahren mit Unterstützung der ATM alljährlich einen „Frühjahrsputz“. Das Aufklauben hat mittlerweile Tradition. Jedes Jahr melden sich insgesamt mehrere tausend TeilnehmerInnen.

Zillertaler Zeitung

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