Jüngster Erfinder Österreichs kommt aus Stumm


„Jüngster Erfinder beim Österreichischen Patentamt“ ist auf der Urkunde des neunjährigen Leopold Winter aus Stumm zu lesen. Leonore Gewessler, Ministerin für Innovation und Technologie, und Patentamtspräsidentin Mariana Karepova überreichten dem jungen Zillertaler kürzlich diese Auszeichnung in Wien.

Leopold, der schon früh durch seinem Vater und Elektrotechniker Alois die Welt der Technik entdecken konnte, fing schon vor zwei Jahren an Kraftwerke und Motoren zu zeichnen, bis, ja bis er an einer neuen Zündung für Verbrennungsmotoren zu tüfteln begann. Rausgekommen ist dabei ein „emissionsoptimierter Verbrennungsmotor mit Magneten“, den er dann ganz alleine, ohne seine Eltern zu fragen, beim Österreichischen Patentamt angemeldet hat. 

„Ich bin echt beeindruckt“, war von Ministerin Leonore Gewessler zu hören und ergänzte: „Mit Leopold haben wir jetzt den jüngsten Patentanmelder in Österreich. Ich kann nur herzlich gratulieren“ und Patentamtspräsidentin Mariana Karepova meint: „Erfindungen bringen uns immer wieder ins Staunen, aber der Bub machte mich sprachlos. Er hat seine Magnetzündung für Verbrennungsmotoren nach allen Regeln der Kunst, mit technischen Zeichnungen und einer Beschreibung zum Patent angemeldet. Wir sind extrem stolz auf den jüngsten Erfinder beim Österreichischen Patentamt“.