KABOOOM - der neue Freizeittempel ist eröffnet

Fotos: Zillertalfoto.at

Zur Eröffnung des neuen Freizeittempels „KABOOOM“ am 30. November 2019 war der großzügige Eingangsbereich bis in den letzten Winkel gefüllt und vor der Türe wartete noch eine riesige Menschenmenge.

Das moderne Zentrum in Kaltenbach spielt nun alle Stücke und bietet Tirols größten Airparc, einen 580 m2 großen Skatepark/Funcourt/ Eislaufplatz, eine vier Meter hohe Boulderwand mit verglaster Front, Dancesation, das größte Tanzstudio im Unterland, eine Kegelbahn mit drei Bahnen, eine eigene Squashhalle, ein Bistro mit Terrasse und Bar sowie die Räumlichkeiten der Schützengilde und die Plauderstube der Senioren. Eine Wiederbelebung nach fast zwei Jahrzehnten Diskussionen und langsamen Verfall. „Seit 19 Jahren stand die Tennishalle leer und war stark sanierungsbedürftig. Es war höchste Zeit, dass etwas passiert“, erklärt Kaltenbachs Bürgermeister Klaus Gasteiger unisono mit Vizebürgermeister Martin Luxner. 

Trotz der gelungenen Umbauarbeiten sagte Klaus Gasteiger, dass er mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Eröffnung schaut. „Lachend, weil aus einer Ruine ein Freizeitpalast geworden ist. Weinend, weil wir die Umbauarbeiten noch nicht ganz abschließen konnten.“ So wird das Dach erst in den nächsten Tagen begrünt und auch eine Außenfassade muss noch fertiggestellt werden. Der Begeisterung der Besucher tat dies jedoch keinen Abbruch.

Auch Olympiasieger Stephan Eberharter zeigte sich vom neuen Angebot begeistert. „Das KABOOOM ist eine Bereicherung für die Region. Es wird sportlich so einiges geboten, vor allem in Hinblick auf die Geschicklichkeit. All das unterstützt die Kinder in ihrer sportmotorischen Entwicklung.“ Und auch TVB Obmann Ernst Erlebach war von der Verwandlung des KABOOOM angetan. Zum Abschluss der Eröffnungsfeierlichkeiten überreichte Klaus Gasteiger noch eine Spende über 2.500,- Euro an Zillertaler helfen Zillertalern, bevor alle Bereiche für die interessierten Besucher geöffnet wurden und das KABOOOM zu pulsieren anfing. 

Der Kostenrahmen wurde mit € 2.4 Millionen vorgegeben. Die Gesamtabrechnung erfolgt im Jahr 2020.