Manifest am Gipfel der Ahornspitze unterzeichnet

Gerhard Schilling (GF Almdudler), Paul Steger (Obmann Alpenverein Zillertal), und Bergsteigerlegende Peter Habeler

Foto: Almdudler/Scheichl

Das österreichische Familienunternehmen Almdudler und der Österreichische Alpenverein setzen sich bereits zum wiederholten Mal im Rahmen der Aktion „Saubere Berge“ für den Schutz der heimischen Alpen ein. Aus diesem Grunde wurde vergangene Woche die Ahornspitze (2.973m) erklommen, um darauf aufmerksam zu machen, dass Müll nicht am Berg bleiben darf. Mit dabei war „Saubere Berge“ Botschafter Peter Habeler, Paul Steger - Obmann des Alpenvereins Zillertal und Almdudler Geschäftsführer Gerhard Schilling. Am Gipfel angekommen unterzeichneten die drei erneut das „Manifest der sauberen Berge“ und besiegelten damit ihr gemeinsames Engagement für die Umwelt.

„Die heimischen Berge sind mein Zuhause und beinahe täglich erlebe ich hautnah mit, wie achtlos mit der Natur umgegangen wird. Darum unterstütze ich als Botschafter „Saubere Berge“ zu 100 Prozent - denn jeder Einzelne übernimmt dafür Verantwortung, wenn er draußen unterwegs ist und genau dafür wird das nötige Bewusstsein geschaffen“, meint Peter Habeler und Obmann Paul Steger fügt hinzu: „Mit dieser Aktion wollen wir Bewusstsein schaffen und auf die Wichtigkeit einer sachgerechten Müllentsorgung hinweisen. Wir geben pro Jahr 50.000 Sackerln an die Alpenvereinshütten aus. Die Zahl zeigt auf, dass Bergsteiger und Wanderer diese Möglichkeit zur Abfallentsorgung dankbar annehmen“.
In diesen Wochen werden erneut alle Alpenvereinshütten mit einem Jahresbedarf an Bio-Müllsackerln aus leicht zersetzbarer Maisstärke, inklusive Sackerlspender ausgestattet. „Wir wollen den Wanderern das Müllsammeln so einfach wie möglich machen. Sie sollen ihre Essensreste und Verpackungen in die vorhandenen Sackerl geben, bei ihrem Abstieg ins Tal hinunternehmen und ihren Müll dort ordnungsgemäß entsorgen“, erläutern die drei bei ihrer Unterzeichnung auf der Ahornspitze.

Viele Wanderer und Naturliebhaber wissen nicht, was Müll bei nicht ordnungsgemäßer Entsorgung in der Natur anrichten kann. Manche Wanderer hinterlassen in der freien Natur Essensreste wie z.B. Bananenschalen - sie nehmen fälschlicherweise an, der natürliche Abfall würde sich von selbst verwerten. Fruchtschalen und Fruchtreste brauchen je nach Höhenlage 1 bis 5 Jahre, bis sie verrotten. Außerdem sind sie für viele Tiere ungenießbar. Umso wichtiger ist es daher auch, weiterhin auf das Thema aufmerksam zu machen. Das Sauberhalten fängt nämlich nicht erst am Berg an, sondern schon vor der Wanderung und beim Wissen rund um die Produkte, die man auf den Berg mitnehmen möchte. Oftmals kann man schon vor der Wanderung unnötigen Müll vermeiden.