Das Leid


„Um zum Ertragen des Leidens auf eine sinnvolle Weise fähig zu werden, muss man durch eine lange Vorbereitung gehen, die schon in ganz jungen Jahren anfängt.
Niemand wird je für das Leid unempfindlich werden; wer es aber früh genug erlernen will, wird bereiter sein, sein Kreuz zu tragen. Wenn wir Kinder und Jugendliche auf das wirkliche Leben vorbereiten wollen, dann dürfen wir ihnen bei der Erziehung nicht alle Schwierigkeiten aus dem Weg räumen, indem wir allen ihren unüberlegten Einfällen zustimmen. Denn das Leben stellt oft sehr harte Forderungen. Keiner kann den vielfältigen Problemen des Lebens ausweichen. Genauso wie man es lernen muss, zu lieben, muss man auch lernen, zu leiden. Wer gelernt hat, die kleinen Widerwärtigkeiten wegzustecken, wird auch größerem Leid gewachsen sein.“ Leo Missinne

„Die Unbegreiflichkeit des Leides ist ein Stück der Unbegreiflichkeit Gottes.“
 Karl Rahner

„Das Leiden reinigt die Seelen und zieht sie näher zu Gott.
Das Leiden ist ein Heilmittel.“
Daniel Considine

„Gäbe es für die Menschen einen besseren und vorteilhafteren Weg zum Heile als Leiden zu tragen, Christus hätte ihn sicher durch Wort und Beispiel gezeigt.
 Thomas von Kempen

„Noch schwerwiegender als körperliches Leid bedrückt uns das, was uns durch Bosheit zugefügt wird. Aber auch eine solche auf das Böse abzielende Fehlhaltung des Menschen muss es geben, weil wir Menschen personale Freiheit haben, denn nur so sind wir in der Lage, uns auch wirklich frei für das Gute zu entscheiden.“

Eberhard Lindner

„Das Leiden ändert sich,
 sobald man ihm einen Sinn gibt.“
 Viktor Frankl