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Fastenzeit

Vorbereitung auf das Osterfest

Mittwoch, 14. Februar 2024
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In den Zeitungen werden immer wieder neue Diäten angepriesen, mit deren Hilfe Menschen endlich das ideale Schlankheitsideal erreichen sollen. Wir wissen es alle nur zu gut: Wir essen zu viel. Und dazu noch das Falsche. Unser Körper wird tagtäglich mit zu fetter, ballaststoffarmer Nahrung belastet. Fasten war zu allen Zeiten im Laufe der Geschichte ein wichtiges Instrument, um den Körper von Giften zu befreien. Das üppige Leben bedroht die Gesundheit des Körpers. Das war schon immer schon. Seit dem 2. Jahrhundert kennt die Kirche ein zweitägiges Fasten vor dem Osterfest. Das wurde im 3. Jahrhundert auf die ganze Karwoche ausgeweitet. Da am Sonntag, als dem Tag der Auferstehung des Herrn, nicht gefastet wird, ergibt sich der Mittwoch vor dem 6. Sonntag vor Ostern als Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit. Wir kennen den Tag als Aschermittwoch. Die österliche Bußzeit, wie die Fastenzeit offiziell genannt wird, endet mit Beginn der Osternacht.

Themen der Fastenzeit sind Buße, Umkehr, Wahrhaftigkeit und Nächstenliebe.


Zitate zum Fasten

„In neuerer Zeit mehren sich die Stimmen, die eine Rückkehr zum Fasten zugunsten der leiblich-seelischen Gesundheit befürworten, und zwar nicht als Beschränkung im Essen und Trinken, sondern auch als Konsumverhalten in den verschiedenen Formen.“ 

Rupert Berger

„Das Fasten heilt die Krankheiten, trocknet die überschüssigen Säfte im Körper aus, vertreibt die bösen Geister, verscheucht verkehrte Gedanken, gibt dem Geist größere Klarheit, macht das Herz rein …“

Kirchenvater Athanasius

„Fasten kann in unserer Zeit zur Medizin für Körper und Seele werden. Man wird beim Fasten seelisch empfindsamer. Die Wirkung des Fastens hängt von der inneren Ruhe und Harmonie ab.“

Hademar Bankhofer

Zillertaler Zeitung

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