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Höchste Warnstufe für das hintere Zillertal

Umgestürzte Bäume und Straßensperren in Gerlos und im Tuxertal

Mittwoch, 25. Oktober 2023
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Einmal mehr waren die Einsatzkräfte im Zillertal am vergangenen Freitag gefordert. Vor allen Dingen, nachdem von Seiten des Landes nach Vorliegen der Prognose der GeoSphere für das hintere Zillertal die höchste Warnstufe ausgegeben wurde. Auf den Bergen herrschten schon bald Sturmböen über 200 kmh. Ein Föhnsturm traf auf unser Tal, der zu zahlreichen Baumwürfen und Straßensperren führte. Kurzzeitig waren in ganz Tirol über 4.000 Haushalte ohne Strom.

Am Freitag, 20. Oktober 2023, fegt ein heftiger Sturm auch durch Gerlos und sorgte für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Die B165 wurde von umgestürzten Bäumen verlegt und musste umgehend aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Ein herabstürzendes Blechdach beschädigte 3 parkende Autos. Mehrere Häuser wurden abgedeckt und der Stall sowie die Futterstelle von „Gerloser Alpakas“ wurde regelrecht weggefegt.

Alle Wanderwege wurden umgehend aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Auch das Tuxertal hatte einige Sturmschäden zu vermelden,  die zu 7 Einsätzen für die Freiwillige Feuerwehr Tux führten. 

Es wurden Dächer in Juns und Hintertux abgedeckt. Mit Unterstützung der Drehleiter Mayrhofen konnten umgehend Sicherungsarbeiten durchgeführt werden. Im Bereich Klausboden stürzte ein Baum auf die Tuxer Landesstraße. Dieser konnte mit Hilfe des Transportunternehmens Stock rasch entfernt werden und die Straße konnte somit rasch wieder freigegeben werden.

„An Tagen wie diesen zeigt sich immer wieder, dass wir engagierte und herausragende helfende Hände in unserem Land haben und auf diese vertrauen können“, meint Sicherheitslandesrätin Astrid Mair. Was dennoch bleibt ist die Ungewissheit, wie es mit Wetterkapriolen dieser oder noch schlimmerer Art weitergehen wird und was wir alle dagegen tun können?

Foto: Feuerwehr Tux | Tux

Zillertaler Zeitung

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