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Muss das denn sein?

Mittwoch, 11. Mai 2022
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Mit Beginn des Frühlings können wir uns nicht nur an der Blütenpracht auf Feld, Wiese und Garten erfreuen. Dieser Wachstumsschub bringt natürlich auch das sogenannte Unkraut zum sprießen.

Ob Brennnessel, Girsch, Löwenzahn, Klee oder der Grashalm am falschen Ort – allzuoft wird, sozusagen „um Ordnung im Garten“ zu schaffen, gerne auf Unkrautvernichtungsmittel zurück gegriffen.

Doch das muss nicht sein. Auch wenn diese Mittel in den Glasschränken der Baumärkte oftmals ohne schlechtes Gewissen angeboten werden, vernichten sie nicht nur Unkraut, sondern töten genauso Insekten, Bienen, Käfer und Kleintiere. Das Gift dringt in jede Pflanze und in die Böden ein und hinterlässt Spuren in Obst und Gemüse. Darüber hinaus wird der Orientierungssinn von Wild- und Honigbienen gestört, geben verzweifelte Imker zu bedenken.

Getreu dem Motto „Alles, was gegen die Natur ist, wirkt auch gegen uns Menschen“ liegt es ja bei jedem selbst, sich für eine intakte Natur zu entscheiden. Lieber ein wenig mehr zupfen und Brennnesseln nicht als „Feind“ zu betrachten, sondern als Futter für Schmetterlingsraupen oder gesunde Zutat im Salat!

Zillertaler Zeitung

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