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Zahlreiche Lawinenabgänge in der ersten Feberwoche

Mittwoch, 9. Februar 2022

schnee, regen und temperaturschwankungen sorgten für erhöhte lawinengefahr

Aufgrund der großen Neuschneemengen und Temperaturschwankungen der vergangenen Tage, kam es vermehrt zu Lawinenabgängen.

Keine Verschütteten bei Lawine in Schwendau
Am 3. Februar 2022 gegen 10.00 Uhr wurde der Notarzthubschrau-
ber Heli 4 zu einem Lawinenabgang in das „Tappental“ (Skigebiet Horberg) alarmiert. Da unklar war, ob es Verschüttete gab, wurde die Bergrettung Mayrhofen nachalarmiert. Der große Lawinenkegel wurde sondiert und abgesucht. Gegen 12.00 Uhr wurde Entwarnung gegeben – niemand wurde unter der Lawine gefunden.

Lawinenabgang im freien Skiraum Hochfügen
Am 4. Februar 2022 gegen 12.00 Uhr kam es im freien Skiraum in Hochfügen zu einem Lawinenabgang. Unbeteiligte Freerider beobachteten diesen. Da nicht auszuschließen war, ob jemand verschüttet wurde, setzten sie den Notruf ab. Vier Bergretter aus Kaltenbach samt Suchhund wurden vom Notarzthubschrauber Heli 3 zum Lawinenkegel geflogen. Weitere Einsatzkräfte blieben in unmittelbarer Nähe auf Bereitschaft. Mit Bergbahnmitarbeitern wurde die Lawine abgesucht. Nach rund 2 Stunden konnte auch hier Entwarnung gegeben werden.

1 Verletzter bei Lawinenabgang in Schwendau
Am 5. Februar 2022 gegen 14.30 Uhr wurde außerhalb des gesicherten Skiraums im Skigebiet Schwendau ein einheimischer Mann verschüttet und verletzt. Nach der Erstversorgung wurde er mit dem Notarzthubschrauber Martin 7 in das BKH Schwaz geflogen. Des Weiteren standen die Bergrettung Mayrhofen, Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“ und Bahnmitarbeiter für rund 30 Minuten im Einsatz.

Lawine ging auf wanderweg in Tux ab
Am Montagabend, den 7. Februar kam es kurz nach 20.00 Uhr in Lanersbach zu einem großen Lawinenabgang. Die ca. 100m breite und mit einer Anrisshöhe von 65cm große Lawine ging auf einen Wanderweg ab. Dank der Nähe zum Bergrettungsheim, waren die Helfer rasch zur Stelle. Glücklicherweise konnte nach der Sondierung bald Entwarnung gegeben werden, da niemand verschüttet wurde. Der Wanderweg wurde mit einer Pistenraupe freigeräumt. Nach rund 45 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

Zillertaler Zeitung

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