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Die Ursprünge des Faschings

Mittwoch, 2. Februar 2022
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Wie bereits letztes Jahr, so finden auch heuer wahrscheinlich keine Faschingsveranstaltungen statt. Das soll uns aber nicht davon abhalten, den Ursprüngen des Faschings nachzuspüren.

Fasching bzw. Karneval, diese „Zeit außer der Zeit“, ist so alt wie die Menschheit selbst. Der alljährliche Kampf der Elemente, in dem das alte Jahr dem neuen weichen muss und die Natur mit allen Kräften zu neuem Leben erwacht, hat schon unsere Vorfahren dazu gebracht, sich in Verkleidung und Maske die Gestalt der Dämonen zu geben und in diesen Kampf einzugreifen. Aus dem ersten Gebrauch der Maske haben sich allmählich die gewaltigen Feste entwickelt, die die alten Ägypter, Babylonier, Griechen und Römer feierten, um das neue Jahr zu einem guten werden zu lassen, um die Geister ihrer Ahnen zu beschwichtigen, um die Fruchtbarkeit ihrer Felder, Herden und Frauen zu erhöhen und die kosmischen Kräfte „gnädig zu stimmen“ und positiv zu beeinflussen. Wir könnten uns einen Fasching ohne jedwede Schminke, ohne Kopfschmuck, ohne Kostüm, das den Menschen in eine andere Gestalt schlüpfen lässt, nicht vorstellen. Die Maskerade taucht an allen Orten, in allen Kulturen und zu jeder Zeit immer wieder auf. Heutzutage fürchtet man sich nicht mehr vor der Maske – im Gegenteil: man schätzt sie. ah

Zillertaler Zeitung

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