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Es ist Zeit

Mit der Wertschätzung ist das so eine Sache…

Mittwoch, 15. Dezember 2021
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Was genau ist eigentlich Wertschätzung? Was oder wen kann man wertschätzen und muss man der Wertschätzung immer Ausdruck verleihen?

Wertschätzung kommt von „wertschätzen“ – und da macht es sich die deutsche Sprache einfach – von den Wörtern „Wert“ und „schätzen“. Jeder Mensch bemisst den Wert einer Sache unterschiedlich. Allen gemein ist, je begehrenswerter, seltener und/oder positiver eine Sache ist, umso mehr Wert schreiben wir dieser Sache zu. Und da kommt auch schon das Wort „schätzen“ ins Spiel, denn einerseits schätzen (im Sinne von „einschätzen“) wir aktiv den Wert und andererseits verleihen wir mit dem Wort auch Ausdruck, dass wir etwas sehr mögen, achten oder respektieren (im Sinne von „schätzenswert“).
Wie man also sieht, dreht man sich mit diesen Wörtern irgendwie im Kreis.
Wenn wir so auf die Weihnachtszeit zusteuern und uns langsam an einen Jahresrückblick heranwagen, dann ist die Zeit des Nachdenkens gekommen: Was war gut, was weniger gut an diesem Jahr? Welche Vorsätze hatte ich und welche werde ich haben? Was wünsche ich meiner Familie, meinen Mitmenschen und nicht zuletzt auch mir? Irgendwie ist es doch schade, dass wir nur zu dieser Jahreszeit zurückschauen, nachdenken und reflektieren. Nur einmal im Jahr nehmen wir uns wirklich Zeit und werden „bedächtig“ oder sentimental und fangen an wertzuschätzen.
Wenn wir so zurückdenken, dann ist die Wertschätzung bei uns im vergangenen Jahr vermutlich zu kurz gekommen. Zu viel Stress, zu viel Ungewissheit, zu viel von Corona. Das alles führt zu Frust, Angst und vor allem auch grauen Haaren. Und als man im Sommer dachte, es sei alles vorbei, offenbarte sich im November, dass man das in unserer Regierung wohl auch so sah. Wer hat da noch Zeit, Willen und Kraft für Wertschätzung?
Ja, mit der Wertschätzung war das heuer definitiv so eine Sache. Denn obwohl man Dinge wie Menschen wertschätzen kann, so verleihen wir der Wertschätzung leider nicht immer Ausdruck. Warum es uns Menschen teilweise so schwer fällt wertschätzende Worte unserem Gegenüber mitzuteilen, ist mir persönlich ein Rätsel – vielleicht liegt es auch daran, dass man sich selbst manchmal mehr Wertschätzung erhofft.
Wie dem auch sei… Es ist an der Zeit diesen Teufelskreis endgültig zu durchbrechen und Wertschätzung nicht nur zu empfinden, sondern sie auch auszudrücken. Nicht nur zu Weihnachten oder als Neujahrsvorsatz, den wir nach dem Dreikönigstag wieder vergessen haben (und hoffen es fällt niemanden auf), sondern das ganze Jahr über.
Fangen wir also gleich damit an.
An jeden unseres wertvollen Sport Nenner Teams*: Die letzte Zeit war sehr turbulent und sie hat uns Angst gemacht, zu Frust geführt und uns innerlich aufgebraucht (vermutlich ging es vielen von euch ähnlich). Wir wissen eure Treue, euren Einsatz und auch eure Energie, die ihr zum Durchhalten im letzten Jahr gebraucht habt, sehr zu schätzen. Euch ist dieser Teil in der Zillertaler Zeitung, ausdrücklich und wertschätzend, gewidmet. Vielen Dank euch allen. Auf eine gemeinsame, erfolgreiche (und sorgenfreiere) Zukunft!
Sebastian Mader pr

*mitgemeint sind auch ausdrücklich das Team vom Nennerhof & unsere Melcherin

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