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Gedanken zum Erntedankfest:

Umweltfreundlicher leben

Mittwoch, 22. September 2021
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In diesen Tagen finden wieder die Erntedankfeste statt. Wofür sollen wir eigentlich danken? Dass es uns so gut geht?


Den Österreichern geht es im internationalen Vergleich gut. Zumindest wenn es nach einem berechneten „Wohlergehensindex“ geht. Österreich belegte 2020 dabei unter 141 Ländern weltweit den 5. Rang. Noch besser als den Österreichern geht es demnach nur den Schweizern, Norwegern, Finnen und Isländern. Ist das ein Grund, dankbar zu sein? Eigentlich schon. Nur: Wir leben auf zu großem Fuß. Der Erderschöpfungstag („Earth Overshoot Day“) zeigt dramatisch auf, dass die Nachfrage das Rohstoffangebot von Jahr zu Jahr früher übersteigt. Die Erdressourcen sind bereits erschöpft. Global betrachtet war es 2000 der 23. September, vergangenes Jahr fiel der Tag auf den 22. August. Insgesamt wurden die Ressourcen von 1,6 Erden verbraucht. Sollen wir darauf stolz sein? Und noch etwas darf nicht verschwiegen werden: Immer mehr Essen landet im Müll. Während 2019 fast 700 Millionen Menschen nicht ausreichend mit Lebensmitteln versorgt werden konnten, landeten einem UNO-Bericht zufolge 17 Prozent der weltweit verkauften Lebensmitteln im Müll! Da stimmt doch etwas nicht! Dass wir im wohlhabenden Westen oft maßlos konsumieren, andere aber bittere Not leiden? Dafür sollen wir danken? Sollen wir nicht vielmehr unseren Lebensstil ändern und unser Leben bescheidener und umweltfreundlicher leben. Zumindest die Natur würde es uns danken! Anton Höllwarth

Zillertaler Zeitung

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