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Rückenwind für den Wirtschaftsstandort Tirol

Windkraft ist Tiroler Winterstrom

Mittwoch, 4. Februar 2026
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Windkraft stärkt die Finanzkraft der Standortgemeinden, erhöht die regionale Wertschöpfung, produziert günstigen, sauberen Strom und macht den Wirtschaftsstandort attraktiver. 

Der Ausbau der Windkraft in Tirol leistet nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz und erhöht die Versorgungssicherheit, sondern liefert auch wichtige Impuls für die regionale Wirtschaft und heimische Arbeitsplätze. 

Wertschöpfung bleibt im Land 

Derzeit überweist Tirol im Jahr rund eine Milliarde Euro für den Import fossiler Energie ins Ausland. Der Ausbau der Windkraft bietet die Möglichkeit, diese Abflüsse deutlich zu reduzieren und gleichzeitig Investitionen im eigenen Land zu halten. Allein die Realisierung der im österreichischen Netzinfrastrukturplan (ÖNIP) für Tirol vorgesehenen 30 Windräder, mit einer Windstromproduktion von 300 GWh bis 2030, brächte dem Land eine Investition von 255 Mio. Euro und einen Ertrag von 160 Mio. Euro in den ersten 20 Betriebsjahren. „Tirol hat mehrere wirklich gut geeignete Windkraft-Standorte und gleichzeitig können die sensiblen Regionen Tirols freigehalten werden“, bekräftigt Plank. 

Gleichzeitig schafft der Ausbau rund 700 Arbeitsplätze, die in der Bauphase sowie im Anschluss für Betrieb und Wartung der Anlagen notwendig sind. „Der Ausbau der Windkraft ist ein Turbo für die Tiroler Wirtschaft“, so Plank.  

Günstige Strompreise für Wirtschaft und Haushalte 

Neben der regionalen Wertschöpfung spielt der Strompreis eine entscheidende Rolle. Zahlreiche Studien zeigen: Je mehr Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne verfügbar ist, desto stabiler und günstiger ist der Strompreis. Ohne Windkraft, Photovoltaik und Kleinwasserkraft wäre Strom für Haushalte in den vergangenen Jahren bereits deutlich teurer gewesen. Dieser Effekt würde sich bis 2030 weiter verschärfen. „Windstrom ist eine der günstigsten Formen, Energie zu erzeugen. Jedes Windrad in Tirol hilft, die Strompreise für Haushalte und Industrie in der Region zu reduzieren“, weist Plank darauf hin.  

Technologieoffen und faktenbasiert diskutieren 

„Was mir besonders wichtig ist: Windenergie soll nicht im Widerspruch zu anderen erneuerbaren Technologien stehen, sondern diese sinnvoll ergänzen“, betont Plank. Entscheidend ist eine sachliche, faktenbasierte Diskussion unter Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten. Dabei geht es nicht um ein Entweder-oder: „Tirol braucht einen realistischen Blick auf seine Energiezukunft und da gehört Windkraft unbedingt dazu. Sie ist ein wichtiger Baustein, um Preisstabilität, Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit abzusichern“, so Plank. 

Stimmen zur Windkraft in Tirol

„Die Tiroler Industrie benötigt für eine wettbewerbsfähige Produktion günstigen und sauberen Strom. Regenerative Energiequellen können einen wichtigen Beitrag für eine sichere, nachhaltige und unabhängige Stromversorgung leisten – auch die Windkraft.“ – Karlheinz Wex, CEO Plansee 

„Alle Maßnahmen, die der Energieautonomie unseres Landes dienen, sind grundsätzlich auf ihre Machbarkeit zu prüfen. Die Windkraft kann und soll ein Bestandteil des erneuerbaren Energiemix im Land Tirol werden.“ – Karl-Josef Schubert, Präsident Tiroler Gemeindeverband

Weitere Informationen und Stimmen zur Windkraft in Tirol: www.igwindkraft.at/tirol

bez. Anz.

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