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2.000ster Skitouren-Aufstieg auf den Ahorn

Ein besonderes Jubiläum von Heinz Lechner aus Mayrhofen

Mittwoch, 28. Januar 2026
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Was für viele Wintersportler ein einzelnes Ziel darstellt, wurde für ihn über Jahrzehnte zu einer konstanten Herausforderung – geprägt von Disziplin und bemerkenswerter Ausdauer. Der Beginn dieser Tourengeschichte reicht zurück in den Dezember 1989. Damals startete Heinz Lechner erstmals mit geliehener Tourenskiausrüstung eines Freundes. Von Anfang an wurde jeder Aufstieg festgehalten – alle Touren wurden aufgezeichnet und notiert.

Zahlen, die die Leistung unterstreichen

Die Strecke umfasst 5,06 Kilometer sowie 1.325 Höhenmeter. Besonders anspruchsvoll ist die steilste Passage mit 64 Prozent, die je nach Schnee- und Witterungsverhältnissen ein hohes Maß an Kraft und Technik erfordert. Im Zeitraum von 8. Dezember 1989 bis 20. Jänner 2026 ergibt sich eine bemerkenswerte Bilanz:
Gesamt: 2.630.000 Höhenmeter
Reine Aufstiegszeit: 2.833 Stunden
Schnellste Zeit: 1:06:12

Der 2.000. Aufstieg am 20. Jänner 2026

Am Dienstag, 20. Jänner 2026, stand der 2.000. Aufstieg auf dem Programm. Begleitet wurde Heinz Lechner dabei von Markus Kröll („Krölli“) und Gerhard Kröll. Gemeinsam bewältigten sie den 2.000. Aufstieg in 1:20:12 – und hatten dabei mit Markus Kröll einen bekannten Namen der Szene an ihrer Seite, der als Rekordhalter des Hahnpfalzrennens 2003 gilt.

Herausforderungen und Rückschläge

Trotz der langjährigen Konstanz blieb auch Heinz Lechner nicht von Rückschlägen verschont. Zweimal musste er einen Aufstieg knapp vor dem Ziel abbrechen: „2x bin ich gescheitert – das erste Mal am 26. Oktober 2010, aufgrund der schneelage (Tal 35cm und Berg 140cm) haben mich im letzten Viertel die Kräfte verlassen und das 2. Mal hat sich das Fell gelöst und  aufgrund der Kälte war ein erneutes Fixieren nicht mehr möglich.“, berichtet Lechner

37 Jahre unfallfrei – nun folgt eine Pause

Bemerkenswert ist vor allem die Kontinuität: 37 Jahre absolvierte Heinz Lechner seine Skitouren-Aufstiege unfallfrei. Nach dieser langen Phase an Disziplin und Routine ist nun eine Pause am Ahorn vorgesehen – weitere Aufstiege werden aber sicher noch folgen. 

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