Please disable Ad Blocker before you can visit the website !!!

Ein Monat, der uns stolz macht

Unser Rennwinter am Berg

Mittwoch, 7. Januar 2026
thumbnail

Was für ein intensiver, arbeitsreicher und zugleich unvergesslicher Rennmonat liegt hinter uns – wir, der WSV Hippach, blicken mit großer Dankbarkeit und Stolz zurück.

Alles begann am 28. November 2025 mit den ersten großen Bewerben des Winters: den FIS-Rennen sowie dem National Junior Race. An drei aufeinanderfolgenden Tagen standen Riesenslaloms auf dem Programm, jeweils mit rund 140 Startern aus zahlreichen Nationen. Schon diese Auftaktbewerbe haben uns gezeigt, was möglich ist, wenn Vorbereitung, Leidenschaft und Teamgeist perfekt zusammenspielen. Die Pistenverhältnisse waren schlichtweg sensationell – hart, fair, sportlich anspruchsvoll und absolut rennwürdig.

An dieser Stelle möchten wir ein riesengroßes Dankeschön aussprechen: Ohne die Mayrhofner Bergbahn wären derartige Veranstaltungen in dieser Qualität gar nicht möglich. Die Unterstützung, Flexibilität und Professionalität, die uns entgegengebracht werden, sind außergewöhnlich und für uns von unschätzbarem Wert. Ebenso gilt unser besonderer Dank unserem Hauptsponsor Raiffeisen Lagerhaus Hippach – nur mit starken Partnern im Rücken können wir auf diesem Niveau arbeiten und solche Großveranstaltungen stemmen.

Und genauso wichtig ist für uns ein weiterer Dank: Danke an unsere Helfer, an alle Freiwilligen, an unsere Rutscher, an das gesamte Team hinter dem WSV Hippach, die tagtäglich an unserer Seite stehen. Ein riesengroßes Lob an alle, die im Hintergrund oder direkt an der Strecke unermüdlich im Einsatz sind – Rutscher, Helfer, Torrichter, Pistencrew, Organisations- und Sicherheitsteams und viele mehr. Ohne euch wäre all das schlichtweg nicht möglich. 

Kaum war dieses erste Highlight verarbeitet, ging es für uns direkt weiter: In der darauffolgenden Woche durften wir die Europacup-Rennen austragen – ein weiterer Meilenstein in unserem Vereinsjahr. Ein Tag Riesenslalom, ein Tag Slalom, erneut großartige Bedingungen und wieder beeindruckende Leistungen der Athletinnen. Im Riesenslalom dominierten die Italiener und holten sich das komplette Podest. Am zweiten Tag im Slalom teilten sich Italien, Österreich und die Schweiz die Spitzenränge. Anspruchsvoll war nicht nur die Strecke, sondern auch das Starterfeld – viele hochklassige Läuferinnen stellten sich der Herausforderung. Für uns als Veranstalter war es eine große Ehre, Gastgeber für diesen Bewerb zu sein.

Nach diesen intensiven Tagen gönnten wir uns kurz Luft – doch lange Ruhe blieb keine. Denn dann begann für uns ein weiterer, ganz besonderer Abschnitt: unsere ersten Speed-Bewerbe. Die Gerent-Strecke wurde komplett gesperrt, und wir starteten in eine Woche voller Aufbauarbeiten, Organisation und Feinschliff. Was dann folgte, war für uns ein echtes Highlight: Zwei Tage Abfahrtstraining, anschließend Sprintabfahrten und Super-G – sowohl für Damen als auch für Herren. Diese Rennen wurden erneut als FIS-Bewerbe durchgeführt und stellten nicht nur die Athleten, sondern auch uns als Veranstalter vor neue Herausforderungen. Wir konnten eine neue Speed-Strecke präsentieren, die sportlich anspruchsvoll, abwechslungsreich und absolut rennwürdig war. Ein besonderes Element war der aufgeschobene Sprung – spektakulär für die FahrerInnen und zugleich ein echter Hingucker für die Zuschauer. Wir können auf rundum gelungene Speed-Tage zurückblicken.

Wenn wir diesen Monat Revue passieren lassen, wissen wir: Hinter all diesen Erfolgen steckt ein enormer Aufwand. Wochenlange Vorbereitung, Organisation im Hintergrund, zahllose Stunden am Berg, in der Pistenarbeit, in der Administration, in der Absicherung, in der Logistik. Vieles davon beginnt lange bevor der erste Start erfolgt. Und nichts davon wäre möglich ohne unser unglaubliches Team. Wir sind stolz auf jede und jeden Einzelnen, die und der in irgendeiner Form mitgeholfen hat –
freiwillig, engagiert, verlässlich, mit Herzblut und Hingabe.

Wir haben gemeinsam bewiesen, was als Verein, als Region und als Gemeinschaft möglich ist. Dieser Rennmonat war anspruchsvoll, intensiv und arbeitsreich – aber vor allem war er erfolgreich, emotional und erfüllend. Wir, der WSV Hippach, blicken dankbar zurück und gleichzeitig motiviert nach vorne. Denn eines ist sicher: Solche Momente bestärken uns in unserer Arbeit, unserem Einsatz und unserer Leidenschaft für den Skisport.

Ski Heil!

Schreibe einen Kommentar

Zillertaler Heimatstimme

Service