‚Zommhelfen‘ in diesen schweren Zeiten

Peter Stöckl


Seit der Ausbreitung des Coronavirus in Tirol hat sich unser Leben grundlegend verändert. 

Zahlreiche Betriebe mussten ihre Mitarbeiter auf Kurzarbeit umstellen. Unsere sozialen Kontakte haben wir auf ein Minimum beschränkt. Enkel können ihre Großeltern seit langer Zeit nicht mehr besuchen. Sogar das traditionelle Osterfest musste ohne Messe und ohne großes Beisammensein in der Familie stattfinden. Gerade in dieser schwierigen Zeit schaut man in den Zillertaler Gemeinden aber ganz besonders aufeinander und hilft wo man kann. Einige Mitmenschen engagieren sich in dieser schweren Zeit ganz besonders für unsere schutzbedürftigen Mitbürger. Peter Stöckl aus Mayrhofen ist einer davon. Er meldete sich bereits kurz nach dem Beginn der Epidemie für den außerordentlichen Zivildienst. Über die ‚Zillertaler Zeitung’ startete er vor zwei Wochen einen Aufruf zum außerordentlichen Zivildienst und echter Solidarität in unserer Gesellschaft. 

„Die Reaktionen auf den Aufruf waren überwältigend!“, weiß der Mayrhofner Peter Stöckl zu berichten. „Über Social Media, via Telefonanrufe und ‚WhatsApp‘ meldeten sich unzählige Einheimische. Viele erzählten mir, dass sie selbst ältere Verwandte und Bekannte haben, die zurzeit ganz besonders aufpassen müssen. Aus diesem Grund wollen auch sie - von jung bis ‚alt‘ - mithelfen und sich engagieren.“, so Stöckl. Auf die Frage, wie man momentan am besten helfen kann antwortet der Mayrhofner: „Jeder Einkauf, der für einen älteren Verwandten oder Bekannten übernommen werden kann ist bereits eine große Hilfe! Denn es gilt: Jeder Mensch, der zur Zeit Kontakte vermeiden kann, vermindert das Risiko weiterer Ansteckungen. Er schützt somit nicht nur sich selbst, sondern verhindert auch die weitere Ausbreitung des Virus.“ 

Peter Stöckl ist nun seit rund zwei Wochen in der Universitätsklinik in Innsbruck im Einsatz. „Schnell wird einem vor Ort klar, dass hier richtige Profis am Werk sind.

Diese Menschen leisten wirklich Unglaubliches!

Umso wichtiger ist es jetzt, dass wir uns alle an die Maßnahmen halten. Nur so können wir die Ausbreitung des Coronavirus weiter verlangsamen und unsere Spitäler vor Überlastung schützen!“, appelliert Peter Stöckl zum Schluss. 

Helden vor den Vorhang 

Kennst auch du einen Menschen, der sich zurzeit besonders engagiert und einsetzt? 

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Wir wollen unsere Corona Helden vor den Vorhang holen!