Gedenkstätte für den Seligen Engelbert


Hinsichtlich der Wiedererrichtung des aus Rachau/Stmk. übertragenen Objektes, welches ab 1840 von der Familie des Seligen Engelbert Kolland bewohnt wurde, konnte unlängst die Dachgleiche erreicht werden. Das im Pfarrgarten auf einer Bodenplatte situierte Gebäude wurde originalgetreu wieder erstellt. Einige der nicht mehr verwendbaren Bauteile wurden dabei entsprechend ersetzt.

Beim Bauprojekt handelt es sich um einen Mauerwerks- sowie einen Holzbau.

Die Dachkonstruktion umfasst ein Satteldach mit Krüppelwalm und rund 40-gradiger Neigung. Das Gebäude besteht aus zwei Geschoßen - Erdgeschoß und Obergeschoß. Die Raumeinteilung beinhaltet im Erdgeschoß den Eingangsbereich mit Vorraum, einen Ausstellungsraum, eine Hauskapelle, ein WC, einen Technikraum und die in das Obergeschoß führende Treppenanlage. Im Obergeschoß sind ein Vorraum mit Treppenanlage in das Erdgeschoß, ein Ausstellungsraum und ein Lagerraum sowie der Ausgang auf einen Balkon projektiert. Die Beheizung des Gebäudes wird mittels Elektroheizkörpern vorgenommen.

Nach Fertigstellung desselben wird es als Gedenkstätte für den am 21. September 1827 im Ramsauer „Lochhäusl“ geborenen Seligen Engelbert Kolland dienen. Dieser wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. Juli 1860 im Zuge von Massakern an der christlichen Minderheit in Damaskus, in deren Verlauf auch die Missionsstation Kollands von Drusen überfallen wurde, gemeinsam mit sieben Mitbrüdern und drei maronitischen Laien ermordet.