Vom Schülerrennen zum Vize-Weltmeister


Bis zu seinem größten Erfolg, dem Junioren Vize-Weltmeistertitel im Super-G im norwegischen Narvik Anfang März, hatte der Mayrhofner Armin Dornauer einen mühsamen Weg zu beschreiten.

Und dabei hatte er noch Glück, da er vom Schülerbereich direkt in den ÖSV-Nachwuchskader wechseln konnte.

„Für mich war das ein enorm wichtiger Schritt“, weiß Armin zu berichten und erzählt: „Es war nicht nur eine finanzielle Erleichterung, auch das Organisatorische wurde vom ÖSV übernommen. Im zweiten und dritten FIS-Jahr kam ich jedoch nur langsam voran. Häufige Abwesenheit in der Schule, verbunden mit schlechten Leistungen, führten schlussendlich auch im Skisport zu mäßigen Erfolgen.  Das führte dann auch dazu, dass ich mich entschied die Schule abzubrechen, um mich voll und ganz auf meinen Sport konzentrieren zu können.

Diese Saison brachte dann endlich die erhofften Erfolge.

Die Vorbereitung auf diese Saison war zwar im Wesentlichen wie in den Jahren zuvor, doch die Trainingseinrichtung wurde modifiziert. Anfang des Jahres bot sich die Möglichkeit, dass ich mich im Olympiazentrum in Innsbruck mit meinem neuen Trainer Christoph Ebenbichler auf die Saison vorbereiten konnte. Einer der wohl wichtigsten Punkte in dieser Saison war jedoch, dass ich meinen Skiausstatter gewechselt habe. Mit dem neuen Material (HEAD) fühlte ich mich sehr wohl und hatte wieder mehr Selbstvertrauen und so konnte ich im Laufe der Saison einige Erfolge feiern. 

Das Highlight in dieser Saison war dann die Junioren Weltmeisterschaft im schönen Norwegen mit dem VIZE-WELTMEISTER-Titel im Super-G.