Valentinstag am 14. Februar 2019

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Am 14. Februar des Jahres 269 wurde der hl. Valentin, Bischof von Terni und Namenspatron für den heute bekannten Valentinstag, hingerichtet. Angeblich soll er heimlich verliebte Paare getraut und zahlreiche Ratschläge in Sachen Liebe und Partnerschaft verteilt haben. Mit diesen Taten besiegelte er jedoch sein Schicksal und fand auf kaiserlichen Befehl hin seinen Tod. Ob der Valentinstag dadurch seinen Ursprung fand?

Oder hängt dieser „Tag der Liebe“ eher mit der römischen Göttin Juno, der Schutzherrin für Ehe und Familie, zusammen, der zu Ehren die alten Römer am 14. Februar das Fest der „Lupercalia“ feierten, bei dem Frauen mit Blumen beschenkt wurden und ledige Mädchen und Burschen durch das Los zueinanderfanden? Vielleicht ist aber auch die Ehefrau des englischen Dichters Samuel Pepys indirekt „schuld“ am Valentinstags-Brauch. Sie soll im 17. Jahrhundert auf einen Liebesbrief ihres Mannes vom 14. Februar mit einem Blumenstrauß geantwortet haben. Der noblen britischen Gesellschaft gefiel dieser Gruß - so wurde er schon bald nachgeahmt und schlussendlich durch amerikanische und britische Soldaten während des Zweiten Weltkriegs auch in Mitteleuropa eingeführt. Eine Verbindung des Namens Valentin mit den Liebenden bietet auch der mittelalterliche Glaube, wonach die Vögel am 14. Februar mit der Paarung beginnen. 

Wie man es allerdings auch dreht und wendet, und welchen Ursprung dieser Tag auch haben mag - um den Valentinstag kommt man nicht herum. Was vielleicht auch ganz gut ist, denn eines ist ganz gewiss: Das „Miteinander glücklich sein“ am offiziellen „Tag der Liebe“ zu feiern und zu zeigen, ist immer etwas Besonderes - ob mit oder ohne Blumen.