TirolPack Schlitters startet Testbetrieb


Von außen ist die gemeinsame Käseschneide- und Verpackungsanlage von zehn Tiroler Kleinsennereien in Schlitters nur neun Monate nach dem Spatenstich so gut wie fertig, im Inneren herrscht noch rege Betriebsamkeit. Die Maschinen zum Schneiden, Reiben, Würfeln und Verpacken von täglich 20.000 kg Käse werden derzeit geliefert und montiert.

Wir sind im Zeitplan und werden Ende Feber den Testbetrieb aufnehmen“, erklärt Hannes Esterhammer, Geschäftsführer der Heumilchsennerei Fügen und Aufsichtsratsvorsitzender der TirolPack. Ende März soll die Käseschneide- und Verpackungsanlage dann offiziell in Produktion gehen und innerhalb von drei bis vier Monaten im Vollbetrieb sein. Aber nicht nur der Zeitplan, auch der Kostenplan des 17 Millionen Euro Projekts wird eingehalten.
Parallel zu den finalen Arbeiten im Inneren der Käseschneide- und Verpackungsanlage läuft die Personalsuche. Vorerst 20, später 25 neue Arbeitsplätze entstehen am Standort Schlitters. „Noch sind einige Positionen zu besetzen“, sieht Esterhammer in der Zusammenstellung des Teams durchaus eine Kraftanstrengung.
Die zehn Sennereien, die sich zur TirolPack zusammengeschlossen haben, veredeln hochwertige Heumilch und Bio-Heumilch von über 1.500 Tiroler Bauernhöfen und Almen zu erstklassigen Käsespezialitäten und beschäftigen in den Stammbetrieben 200 MitarbeiterInnen. Die Käseschneide- und Verpackungsanlage ist in der ersten Ausbaustufe auf eine Produktionsmenge von 5.000 Tonnen pro Jahr ausgelegt. Mit der Einführung eines Zwei-Schicht-Betriebs wäre eine Kapazitätssteigerung auf 10.000 Tonnen pro Jahr möglich.