SV Fügen bleibt Tabellenführer

Foto: SV Fügen

Beim ersten von drei Auswärtsspielen in Serie sah es zur Halbzeit gegen den FC Volders nach einem Sieg der SV Fügen aus: Neben einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung gab es einen deutlichen Überhang an Chancen. Zwei unachtsame Momente in den 90 Minuten kosteten zwar nicht die Tabellenführung, aber zwei wertvolle Punkte.

Bei extrem grausigem Herbstwetter und kräfteraubenden Bodenverhältnissen begann Fügen hellwach, was wohl auf die optimale Spielvorbereitung an diesem Tag zurückzuführen war. Volders kam kaum über die Mittellinie, Fügen zu mehreren hochkarätigen Chancen. Und dennoch wären die Platzherren in der 9. Minute bei einer Doppelchance beinahe in Führung gegangen. Im Gegenzug dann aber das Führungstor für Fügen durch Christian Gschösser, der eine Flanke von Patrick Höllwarth mit einem platzierten Kopfball ins lange Eck verwandelte. 

Die sensationelle Anfangsoffensivphase verebbte um die 15. Minute etwas und Volders bekam die Füße langsam auf den Boden. Just zu dieser Zeit schlug der SV Fügen das 2. Mal zu: Patrick Höllwarth übernahm den Ball in der 25. Minute volley und knallte ihn unhaltbar unter die Latte. Noch im Hochgefühl der ausgebauten Führung kam Volders zum Anschlusstreffer in der 26. Minute. In den nun folgenden Minuten bis zur Pause vergaben die Zillertaler den möglichen dritten Treffer und somit wahrscheinlich auch den Sieg an diesem Tag, da selbst beste Chancen ungenützt blieben. 

Nach Seitenwechsel verfiel das Niveau des Spieles; 30 Minuten lang kamen hier wie dort kaum Angriffsaktionen zustande. Erst nachdem den kampfstarken Volderern in der 77. Minute der doch überraschende Ausgleichstreffer zum 2:2 gelungen war, übernahm der SV Fügen wieder das Kommando und kam dem Sieg bei Tormöglichkeiten für Florian Bischofer, Stefan Hussl und Michael Steinlechner nahe.

Letztlich blieb es bei einem aufgrund der vielen Chancen etwas schmerzhaften Unentschieden. Kurz aber prägnant sprach Fügen-Trainer Thomas Luchner von einer guten ersten, aber „bescheidenen“ zweiten Halbzeit. Mund abwischen - weiter geht‘s mit dem schwierigen Auswärtsspiel in St. Johann.