Sonderförderungen für Wärmepumpen

Das Team rund um Sebastian Eberharter hat die perfekte Lösung parat.


Womit können erneuerbare Energien brillieren, wogegen fossile Heizsysteme alt aussehen? Nicht nur, dass sie im Gegensatz zu Öl und Gas kein klimaschädliches CO2 ausstoßen - wenn die Sommerhitze unsere Wohnungen im Griff hat, rückt eine weitere, bisher wenig bekannte Fähigkeit erneuerbarer Heizsysteme in den Fokus: Mit Wärmepumpen können wir nicht nur heizen, sondern auch hervorragend kühlen!

„An den heißesten Sommertagen ist man um jedes Grad weniger in den eigenen vier Wänden froh. Gerade deshalb und auch in Bezug auf TIROL 2050 energieautonom wird die Frage immer wichtiger, wie wir den wachsenden Bedarf an Kühlung mit heimischen und erneuerbaren Ressourcen gerecht werden“, weist DI Bruno Oberhuber, Geschäftsführer von Energie Tirol auf den hohen Energieverbrauch von Klimaanlagen und Ventilatoren hin. 

„Die neuesten Generationen von Wärmepumpen, ob Erdreich-, Wasser- oder Luft-Wärmepumpen, sorgen neben ihrer Funktion als Heizung im Winter, auch im Sommer bei minimalem Stromeinsatz für ein kühles und dennoch angenehmes Raumklima“, erklärt Sebastian Eberharter von Eberharter Installationen in Mayrhofen und ergänzt: „Die Kühlung erfolgt durch die Zirkulation von ca. 18 Grad kaltem Wasser in Fußbodenrohren oder Wand- und Deckenteilen und nicht wie sonst üblich über Gebläsekonvektoren. Dieses Prinzip wird auch als „Sanfte Kühlung“ bezeichnet.

Für maximale Kühleffekte sollte im Neubau die sog. „Bauteilaktivierung“ mitbedacht werden. Dabei wird sozusagen eine zusätzliche Fußbodenheizung in die Betondecke eingelegt. Diese Art der Energieabgabe ist seit langem erprobt und erreicht den größten Kühleffekt. Aber auch in Bestandsbauten kann eine Wärmepumpe zur sanften Kühlung eingesetzt werden. Trockenbauelemente an Wand oder Decke, die optisch vollständig mit dem Gebäude verschmelzen, sowie etwaige bestehende Fußbodenheizungen, machen dies möglich.  „Alle Elemente erhöhen dabei immer auch die Energieeffizienz beim Heizen im Winter. Ein System aus Wärmepumpe sowie Fußboden- und Wandelementen zahlt sich also rund ums Jahr aus“, fasst Oberhuber zusammen.