Schützenregiment verpasst Start zur Skimeisterschaft


„Auf den Pisten getrennt, im Herzen vereint“ - passender hätte Jürgen Wirth Anderlan vom Südtiroler Schützenbund die Situation des Zillertaler Schützenregiments am vergangenen Samstag, den 2.2.2019 nicht formulieren können. Auf dem Programm stand nämlich die Skimeisterschaft der Tiroler Schützen in Obereggen/Latemar im Eggental bei Bozen ein mehrfach ausgezeichnetes Skigebiet im Unesco Weltnaturerbe.

Voll motiviert machten sich die Schützen und Marketenderinnen vom Regiment Zillertal um 04.00 Uhr früh mit Bus und Kleinbussen auf den Weg Richtung Brenner. Doch es kam alles anders als ge-plant. Starke Schneefälle und eine Lawine auf der Autobahn brachte den Verkehr in beide Richtungen zum totalen Erliegen. Die „Leitungen“ zwischen Veranstalter und den Zillertaler „Schützen-Skikanonen“ liefen heiß. Doch es nützte alles nichts. Man saß auf der Brennerautobahn bei Sterzing fest.

Nachdem die Nachricht durchgedrungen war, dass der Start in Südtirol für die Zillertaler Abordnung nach hinten verlegt wurde, absolvierte Hauptmann Gerhard Biller am Pannenstreifen der Brennerautobahn noch einen Trainingslauf. Doch irgendwann kam die endgültige Absage und die Zillertaler nahmen es mit Humor und es tat der Stimmung keinen Abbruch.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Schützen Biller, Rauch und Pfadenhauer für die Übernahme der Buskosten und Organisation. Ein besonderer Dank geht auch an Markus Bacher für die Jause. Vielleicht findet ja die nächste Skimeisterschaft im Zillertal, und zwar ohne Stau, statt.