PV-Ortsgruppe Mayrhofen auf Frühjahrsreise

Vor dem Kaiser Wilhelm Denkmal am „Deutschen Eck“ (Rhein-Mosel-Zusammenfluss)

Eine der unzähligen Burgen am Rhein

Rast am Irschenberg

Blick vom Loreley-Felsen auf den Rhein

Typische Fachwerkbauten in Koblenz


Die jährlich im Frühling stattfindende 4-tägige Reise der PV-Ortsgruppe Mayrhofen hatte dieses Mal die wunderschöne Landschaft des Rheingaus und der Mosel zum Ziel  (07. bis 10. Mai).  Zahlreiche Teilnehmer aus Mayrhofen und Umgebung folgten der Einladung und erlebten vier abwechslungsreiche Tage in einer der schönsten Region Deutschlands. 

Bestens vorbereitet von unserem Reisemanager „Taxi Lois“ und dem Ausschuss der Ortsgruppe waren die Tage abwechslungs- und erlebnisreich. Schon bei der Frühstückseinkehr in der Kaffeerösterei Dinzler am Irschenberg fühlte man die „entspannte Atmosphäre“ der Mitreisenden. Sie alle waren voll des Lobes für unseren Lois, der stets die tollsten Einkehrmöglichkeiten aufspürt.

In Nördlingen blieb zum genussvollen Mittagessen im „Kleibls am Daniel“  noch Zeit, eine sehr aufschlussreiche Stadtführung zu erleben. Einzigartig ist die  vollständig erhaltene und begehbare Stadtmauer, die auch heute noch rund um die ganze Stadt führt. Hier sollte man die Gelegenheit haben, mehrere Tage verbringen zu können. 

Angekommen in unserer Unterkunft im Hotel „Rüdesheimer Hof“ in Rüdesheim am Rhein fühlten wir uns gleich wohl: traditionelle Gastlichkeit, feines Essen, beste Weine aus dem Rheingau, tolle Kameradschaft, einfach gut!

Am nächsten Tag ging`s per Schiff auf dem Rhein, vorbei an zahllosen Burgen, Schlössern und Weinbergen durch das „Binger Loch“, eine für die Schifffahrt gefährliche Engstelle, und auch vorbei am 132 Meter hohen Lorely-Felsen, und in St. Goar noch rasch auf die Fähre nach Goarshausen. In einem ganz versteckten Winkel überraschte uns wieder ein Traditionshaus - das „Gasthof zur Krone“ - zum Mittagessen.

Mit dem Bus erreichten wir danach das Plateau des „Loreley Felsen“ und wieder vermittelte uns die Reiseleiterin  viel Sehens- und Hörenswertes.

Am darauffolgenden Tag übernahm Herr Rose die Reiseleitung. In Bingen  fuhren wir mit dem Bus auf die Fähre und setzten dann die Reise über die Höhenstraße des Hunsrück bis  nach Koblenz fort, begleitet von steilsten Weinlagen.

Koblenz wird auch das Tor zum „Oberen Mittelrheintal“ bezeichnet. Hier spazierten wir zum Zusammenfluss von Rhein und Mosel, zum sogenannten „Deutschen Eck“, eine künstlich aufgeschüttete Landzunge. Im Jahr 1897 wurde an dieser Stelle ein alles überragendes monumentales Reiterstandbild des ersten Deutschen Kaisers Wilhelm I. errichtet, das als Denkmal für die Deutsche Reichsgründung 1871 konzipiert war. Die Festung Ehrenbreitstein ist vom „Konrad Adenauer Ufer“ mit einer Seilbahn, errichtet anlässlich der Bundes-Garten-Schau, erreichbar. Über die Moselbrücke gelangten wir zum „Cusanus Stift“ (Nikolaus von Kues, geb. 1401). Als Heimat großer Persönlichkeiten wie beispielsweise  „Fürst von Metternich“ (1809 österreichische Außenminister und Staatskanzler)  oder Dichter und Poet Clemens Brentano steht Koblenz bis heute im Zeichen seiner ereignisreichen Geschichte und einzigartigen Kultur im Mittelpunkt. Die Altstadt mit dem „Schängelbrunnen“ sowie schöne einzigartige Fachwerkbauten wechseln sich mit prunkvollen Barockbauten ab.

Schließlich machten wir noch Halt an der Moselstraße im Weinhaus Berg und verkosteten nach verschiedenen Weinlagen benannte Rhein-Mosel-Weine.  Auch die berühmte „Drosselgasse“ in Rüdesheim ist einen Besuch wert.

Viel zu schnell vergingen die Tage, die uns leider wenig Sonnenschein bescherten. Auf der Rückreise besuchten wir Augsburg. In der Gasthaus-Brauerei „König von Flandern“, direkt im Zentrum der Stadt, stärkten wir uns noch für die Weiterfahrt. Es blieb auch noch Zeit für den Besuch des wunderschönen Augsburger Doms, der Kathedrale des Bistums Augs-burg und Stadtpfarrkirche zum „Heiligsten Herzen Jesu“.

Insgesamt legten wir ca. 1.260 Kilometer zurück. „Gabriel-Moser-Reisen“ Alpbachtal mit dem umsichtigen Schofför Ernst möchten wir herzlichst danken. Großes Lob an „Taxi Lois“, die Reise war wieder perfekt organisiert. Vielen Dank, 

Obfrau Erika Gredler