Militärpfarrer Hans Peter Schiestl tödlich verunglückt

Hans Peter Schiestl stammt aus Schwendau und wurde 2004 zum Priester geweiht. Er wurde nur 41 Jahre alt.


Große Trauer und Betroffenheit herrscht über das Ableben von Militärseelsorger Johannes Peter Schiestl, der am 20. Juli 2020 bei einem Motorradunfall in Südtirol ums Leben kam.

Johannes Peter Schiestl aus Schwendau wurde am 27. Juni 2004 zum Priester geweiht und wirkte anschließend als Kooperator in der Stadtpfarre Schwaz. Er war als Schulseelsorger und Mitarbeiter im Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes tätig. Nach seiner Tätigkeit als Pfarrer des Seelsorgeraumes Weer-Weerberg-Kolsass und nach der Pensionierung von Militärkurat Werner Seifert übernahm er 2017 das Amt des Militärkaplans des Landeskommando Tirol. Nach der Beförderung zum Militärkuraten in den Rang eines Hauptmanns erhob ihn der damalige Militärkommandant von Tirol, Herbert Baur, zum Militäroberkuraten in den Rang eines Majors.

Das Begräbnis mit Militärbischof Werner Freistetter, Diözesanbischof Hermann Glettler und dem emeritierten Erzbischof Alois Kothgasser findet am Donnerstag, den 30. Juli um 14.00 Uhr am Waldfriedhof in Mayrhofen statt.