Ein Leben für die Gastfreundschaft und die Musik


Mayrhofen Martin Huber wurde an einem Sonntag im Jahre 1945 im Gasthof Jochberg (Finkenberg) geboren. Die schulische Laufbahn absolvierte er in der Volks- und Hauptschule in Mayrhofen mit einem Schulweg von täglich mehr als zwei Stunden.

Eigentlich wollte Martin Seilbahner werden, aber seine Eltern hatten bereits eine Kochlehre für ihn geplant, welche er mit anfänglichem Widerwillen im „Hotel Kramerwirt“ (Mayrhofen) von 1960-1963 absolvierte und dann doch mit Freude erfolgreich abschloss. In den darauffolgenden Sommermonaten war er dann als Koch im elterlichen Betrieb tätig und im Winter arbeitete er im Kühtai bei Graf Stolberg im „Hotel Jagdschloss“ für sechs Saisonen.

Im Mai 1969 heiratete Martin seine Lebensgefährtin Veronika (vom Strasser Bäckn in Zell am Ziller). Der Ehe entstammen vier Kinder: Martin, Bernhard, Kathrin und Sandra. Ebenfalls 1969 erbaute er zusammen mit seinem Vater Hermann, damals Bürgermeister von Finkenberg, das Bergrestaurant „Penkentenne“ am Penkenjoch. 1978 machte sich Martin mit seiner Frau selbstständig und errichteten das Bergrestaurant „Vronis Schialm“, ebenfalls am Penkenjoch. Zusätzlich erbauten sie in den Jahren 1983/84 ihr Wohnhaus „Apparthotel Veronika“ in Mayrhofen.

Die Musik war zeitlebens das größte Hobby von „Jochberg Martin“ wie er immer noch genannt wird. Als Hornist bei der Musikkapelle und als Harmonika-Spieler für die Schuhplattler stand Martin bereits als 11-jähriger „Bua“ auf der Bühne und war ab diesem Zeitpunkt dann begeisterter und leidenschaftlicher Musikant. 1965 gründete er mit Max Schneeberger (Kradl Max) das „Zillertal Duo“. Gemeinsam musizierten sie 46 Jahre lang auf zahlreichen Festlichkeiten im In- und Ausland. Vor zehn Jahren gründete Martin zusammen mit Franz Huber (Stummerberg) und Andreas Kogler (Fügenberg) die Formation „Zillertal Schmiss“ - mit „Ziacha, Harfn und an Bass“.

„Mit meinen anderen Hobbys wie Ski fahren, Golfen und Radln, versuche ich mich fit zu halten. Über allem steht aber die Familie. Meine liebe Vroni und ich dürfen uns über großartige Nachkommen erfreuen und sind sehr dankbar für unsere vier Kinder, vier Enkel und einen Urenkel - ein weiterer ist unterwegs“, so Martin Huber.

ah