Liebe


„Wahre Liebe geht von sich weg, um nicht mehr zu sich zurückzukehren. Denn die Liebe zu Gott ist, da Gott ein Gott der Lebendigen und nicht der Toten ist, trotz der Unumkehrbarkeit ihrer Richtung auf Gott nicht eine Liebe, in der der endliche Mensch verbrennt und verzehrt wird, sondern eine Liebe, die lebendig macht und den selbstlos Liebenden, ja gerade nur ihn, bestätigt und rettet.“ 

Carl Rahner

 

„Jemand lieben heißt, als einziger ein für die anderen unsichtbares Wunder sehen.“ 

Francois Mauriac

 

„Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur der Lenker, die Fahrgäste und die Straße.“ 

Franz Kafka

 

„Das erste in der Liebe ist der Sinn füreinander, und das Höchste der Glaube aneinander.“ 

Friedrich Schlegel

 

„Wo keine Liebe, ist auch keine Wahrheit. Und nur der ist etwas, der etwas liebt. Nichts sein und nichts lieben ist identisch.“ 

Ludwig Feuerbach

 

„Es gehört zur Dialektik der Liebe, dass sie vereint und versöhnt und eben darin die so Vereinten in ihr Eigensein freisetzt; sie besagt, dass man Identität nicht in sich, sondern im Andern findet, dass man bei sich ist, indem man außer sich ist, sich findet, indem man sich wegschenkt.“ 

Walter Kasper

 

„Die Liebe zu Gott macht Gott zum Freund und lehrt die Liebe. Wer Gott nicht liebet, der gut ist, kann seinen Nächsten nicht lieben, der meist fehlerhaft ist.“

Maria Valtorta