Lesepaten an der Bibliothek Hippach u.U.


Im Schuljahr 2019/20 nahmen sowohl die VS-Hippach-Schwendau als auch die NMS-Hippach am „Lesepatenprojekt“ teil.

Lesepaten sind Personen, die die Lesekompetenz Anderer fördern, also Leseförderung betreiben. Sie gehen jeweils für eine oder mehrere Stunden in Schulen oder lesen in Bibliotheken. Theresia Rauch übernahm für die Bibliothek Hippach die Organisation des Projektes und koordinierte den Einsatz der Lesepatinnen mit den Schulen. Sie stellte sich auch selbst neben Martha Monai, Notburga Rieder, Emerike Kröll, Barbara Sandhofer, Martha Eberharter und Michi Sporer als Lesepatin zur Verfügung.  

Lesepatinnen und Lesepaten kommen - wenn möglich zu einem fixen Termin - für eine oder zwei Schulstunden in die Klasse oder in die Bibliothek. Die Regelmäßigkeit der Besuche ist wichtig. Dort üben sie mit den Kindern, die Betreuung am meisten benötigen. Die Aufgaben werden mit der Schulleitung und vor allem mit dem Lehrpersonal abgestimmt. Die Leitung der Bibliothek Hippach dankt nicht nur allen Lesepatinnen für ihren Einsatz, sondern  auch allen beteiligten Lehrpersonen, besonders Frau Opacak Eberharter Snjezana von der NMS Hippach und der Klassenlehrerin der 2a-VS!

Lesepaten sollen die Freude am Lesen und eine positive Haltung zum Lesen vermitteln: durch Vorlesen. Für die Lesepatinnen, die Kindern der 2. Volksschulklasse in der Bibliothek vorlasen, war der Leseeifer ihrer Schützlinge die große Überraschung. Volksschulkinder wollen Erwachsenen gern zeigen, was sie schon können! So lasen sie die Geschichten oft gemeinsam mit ihren Patinnen vor. Das Projekt soll nun mit der 2b Klasse fortgesetzt werden. Auch die NMS-Schüler fanden die Stunden mit den Lesepatinnen toll und freuen sich schon auf spannende Lesestunden im Frühjahr. Drei von ihnen bedankten sich mit einem sinnigen Gedicht im Rahmen des Abschlussgesprächs in der Bibliothek bei den Patinnen.

Ohne Lesekenntnisse ist eine erfolgreiche Bildungs- und Berufslaufbahn ebenso unmöglich wie das Erschließen von Kulturgütern. Die Konsequenzen niedriger Bildung sind belegt: Höheres Risiko für Arbeitslosigkeit, niedrigeres Einkommen und schlechterer Gesundheitszustand.