Lebendiger Advent kalender von 6. bis 13. Dezember


Nachdem am vergangenen Sonntag in Laimach beim Strasser Häusl das erste Fenster des lebendigen Adventkalenders geöffnet wurde, warten schon die nächsten Türchen.

 

Am Donnerstag, den 6. Dezember zum Nikolaus freuen wir uns auf Julia Rosa Peer aus Laimach, die uns in der Wallfahrtskirche Hainzenberg so manchen Text näher bringen wird. Begleitet wird sie vom Finkenberger Dreigesang mit Michael Troppmair. Nachher gibt es eine kleine Agape. Am Freitag, 7. Dezember öffnen sich die Tennentore im STEUDLTENN und dahinter wird Gerti Drassl, vielen bekannt aus der ORF Serie „Die Vorstadtweiber“ und die Gebrüder Dengg auf euch warten. Am Feiertag, den 8. Dezember gibt es ein Adventtürchen auf der Rösslalm in Gerlos. Dort gibt es Gelesenes von Jula Zangger und s‘Sogschneider G‘sang und dem Hippacher Holzsound. Am Sonntag, den 9. Dezember wartet Helmuth A. Häusler beim Fischergut am Achensee mit der Familie Anker vom Brandberg und der Leukentaler Stubenmusik. Wahre Schmankerln gibt es dann am 10., 11. und 12. Dezember jeweils in der Kirche in Ramsau, in Pankrazberg und in Aschau. Dort lesen die Schauspielerinnen Julia Cencig, bekannt aus Soko Kitzbühel, mit den Tiroler Wechselsaitigen, Kristina Sprenger in Pankrazberg mit den Zillertaler Weisenbläsern und dem Familiendreigesang Kröll und in Aschau liest die Grand Dame des österreichischen Theaters Julia Gschnitzer begleitet vom Kaiserspiel. Am Donnerstag, den 13. Dezember freuen wir uns auf ein Kästchen bei der Dorfkapelle in Schwendau mit Elmar Drexel, dem Posaunenquartett Zillertal und dem Sängertrio. 

Infos zu allen weitern Kästchen gibt es unter www.steudltenn.com, Tel. 0650 / 27 27 054 oder unter www.kultur.tirol.

 

An den Weihnachtsmann

Lieber großer Weihnachtsmann,

nun trete ich an dich heran:

in der  Hoffnung, du hörst mir zu -

denn mich drückt der Schuh.

 

Sag doch mal den Menschenseelen,

dass sie sich zu häufig quälen:

durch Gerede, Gier und Neid,

keimt dann so manch böser Streit.

 

Mit ein wenig Herz und Güte,

manche Seele wieder fröhlich blühte:

doch es wird so oft gelogen,

blind gehasst und auch betrogen.

 

Großmut wird oft schamlos ausgenutzt,

Ehrlichkeit mit Spott beschmutzt:

das, was  zählt auf dieser Welt,

ist - wie traurig! - Ruhm und Geld.

 

Heiligabend - Fest der Liebe?

Doch sehr oft stockt das Getriebe:

denn ob Menschen Freude haben,

das entscheiden meist die Gaben.

 

Doch ich habe auch erfasst,

dass du viel zu leisten hast:

drum zünde ich ein Licht,

und schenk den Menschen

dies‘ Gedicht.

 

Liebe Grüße

und einen schönen Advent

 

 Christine  Wurm