Lachen verlängert das Leben


Der Fasching ist da und die Narren sind los!

„Dem Narrenkönig gehört die Welt“, heißt es bei Schiller. In den nächsten Tagen ist wieder die närrische Zeit angesagt. Liebhaber der so genannten 5. Jahreszeit werden in originelle Kostüme schlüpfen und die ausgelassene Faschingsstimmung genießen. Man sagt ja: Geteilte Freude ist doppelte Freude. Die Faschingszeit ähnelt der Verliebtheit. Wer verliebt ist, scheint immer auch ein wenig verrückt zu sein. Ein guter Clown will sein Publikum berühren. Er versteckt seine Schwächen und sein Scheitern nicht. Wenn der Zuseher über das Scheitern des Clowns lacht, dann lacht er eigentlich über sich selbst. Vielleicht sollten wir mehr über uns selbst lachen! Lachen ist noch dazu gesund. In der Medizin wird die Lach-Wissenschaft „Gelotologie“ genannt. Studien beweisen: Lachen verlängert das Leben, da dabei das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet wird. Nur soll man es im Fasching nicht zu wild treiben, denn „wilde Freude nimmt ein wildes Ende“, heißt es bei Shakespeare. In diesem Sinne: Auf ins Faschingsgetümmel! „Frage nicht, was das Geschick morgen will beschließen; unser ist der Augenblick, lass ihn uns geniessen.“ (Friedrich Rückert)