Heuwehrübung der FF Fügen


Im Hinblick auf die kommenden Monate und das Heu, das wieder allerorts eingefahren wird, bereiteten sich die Mitglieder der FF Fügen auf den Ernstfall vor.

Dazu fuhren sie zum Gelände der Firma Binderholz aus. Als erstes erfolgte die Einschulung und Erklärung des Geräts durch GW Stefan Flörl. Danach konnte alles sofort in die Praxis umgesetzt werden. Auf den großen Hackschnitzel-Haufen war genug Platz zum Üben und Probieren. Natürlich wurde auf die richtige Vorgehensweise beim Arbeiten geachtet.

Erst Temperatur messen, dann Vorstechen und anschließend kommt eine Rohrsonde in die vorbereitete Öffnung. An diese Sonde wird ein formstabiler C-Schlauch angehängt und an das Gebläse gekuppelt. Erst nach dem Signal des Maschinisten darf die Sonde geöffnet werden. 

Ganz wichtig im Umgang mit dem Heuwehrgerät ist das ständige Beobachten des Sichtglases im Gebläse und das Tasten der Sonden und der Vorstechlanze. Nur so können Glutnester richtig identifiziert und schnell bekämpft werden.

Nach ca. 1 1/2 Stunden Übungsbetrieb räumten die Feuerwehrmänner & -frauen zusammen und machten sich auf den Weg zurück ins Gerätehaus. Bei zwei getrennten Heuwehrübungen waren jeweils 22 Mitglieder dabei.

 

Ein Dank ergeht an die Firma Binderholz für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes und an GW Stefan Flörl für die Durchführung der Übung.       

Verena Haun