Heimatleuchten: Das Zillertal

Foto: ServusTV / Neumayr / Leo

Die Berliner Hütte zählt zu den ältesten Schutzhäusern der Alpen. Auf 2.042 Meter bewirtschaftet Rupert Bürgler das Wahrzeichen des Tals. Bereits seit 1879 finden hier Wanderer Zuflucht. Von der Einzigartigkeit der Berliner Hütte und des Tals ist auch Bergführer Stefan Wierer überzeugt: „Die Berliner Hütte ist ein Gesamtkunstwerk an Hüttenarchitektur und Handwerkskunst, das weltweit kein zweites Mal steht!“

Lukas Sporer hat es auf die Unterbergalm verschlagen. Der Jungbauer genießt auf 2.000 Metern oberhalb der Gemeinde Hippach die Ruhe fernab der Touristen. Bereits mit 20 Jahren ging er mit seinen Tieren auf die Hochalm. Hier kümmert er sich mit viel Liebe und Hingabe um die Tiere. Bei seiner selbstgemachten Butter, die er an die umliegenden Gasthäuser liefert, schmeckt man die Frische der Wiesenkräuter. Auch Josef Vockenberger hat sich den Tieren und dem Almleben verschrieben. Jeden September treibt er seine Herde von seltenen Steinschafen ins Tal. Ihre Wolle stellt die Grundlage für die „Doggln“ und den „Tuxer Janker“ dar. Beides gehört seit Jahrhunderten zur Grundausstattung der „Manderleut“. 

Außerdem in dieser „Heimatleuchten“-Sendung: Hannes Dengg stellt den ortstypischen Schnaps her, die Zutat dafür holt er sich auf 1.500 bis 2.000 Meter Seehöhe: die Meisterwurz. Familie Hartl betreibt in Stumm die weltweit letzte „Doggl“-Manufaktur. Bereits in dritter Generation fertigt sie die traditionellen Filzschuhe an. Nicole Neussl baut und restauriert mit viel Hingabe Geigen. Untermalt wird die Reise durch das Zillertal von den „Weisenbläsern“.