Luftreinigungsgeräte mit Krankenhaus-Qualität für die VS Kaltenbach

v.l. Mario Niederklapfer, Andrea Kohler-Widauer, Bgm. Klaus Gasteiger

Foto: Gemeinde Kaltenbach

Die Erkenntnisse der Wissenschaft, allen voran der Virologen, haben bereits zu einer Reihe von Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus geführt: regelmäßiges Händewaschen, Hände- und Oberflächendesinfektion, regelmäßiges Lüften, Abstand halten und Maske tragen.

Ein Thema, welches Experten von Anfang an bekannt war, jedoch nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit erlangt, sind sogenannte Aerosole. Aerosole sind winzige, in der Luft schwebende Teilchen, die in einer zu hohen Konzentration, neben den bekannten Tröpfchen, zu den häufigsten Ansteckungswegen von Corona-Viren zählen. Es wurde zwar medial immer wieder dazu aufgerufen möglichst viel zu lüften, dies ist jedoch nicht nur aufgrund der niedrigen Außentemperaturen, nur begrenzt möglich. Als Lösung empfehlen namhafte Wissenschaftler den Einsatz mobiler Luftreinigungsgeräte als ein vielversprechendes, technisches Hilfsmittel.

 Laut Prof. Christian Kähler zum Beispiel, Physiker für Fluiddynamik an der Universität München, können Luftfiltergeräte vor allem im Winter die Lösung für den sicheren Betrieb von Restaurants, Geschäften, Büros und Schulen sein.  

Die Gemeinde Kaltenbach ist bestrebt, alles zu tun, um die Fallzahlen in der Gemeinde möglichst gering zu halten. Bürgermeister Klaus Gasteiger will nichts unversucht lassen: „Die Schule als sozialer Ort des Lernens muss auch Sicherheit bieten. Wir tun unser Möglichstes, um unsere Kinder und unsere pädagogischen MitarbeiterInnen zu schützen. Ein wichtiger Baustein dabei sind die neuen Luftreinigungsgeräte, welche für jede Klasse der Schule nunmehr übergeben werden konnten, und nach den Semesterferien zum Einsatz kommen.“

 Die Gemeinde hat sich nach Vermittlung durch die GemNova Dienstleitungs Gmbh, und nach gründlicher Prüfung mehrerer Luftreinigungslösungen für ein Gerät entschieden, das seit mehr als einer Dekade in Krankenhäusern eingesetzt wird und von führenden internationalen Laboren auf seine Wirksamkeit gegen die kritischsten Viren und Bakterien in der Luft geprüft wurde. Die mobile Luftreinigungslösung rensair, der Firma caero.trade gmbh aus Innsbruck, bietet eine hohe Luftverarbeitungskapazität und inaktiviert bis zu 99,98 % der sich in der Luft befindenden Viren und Bakterien. Die patentierte Technologie von rensair verwendet eine einzigartige Technologie, basierend auf der Kombination eines zylinderförmigen HEPA-13-Filters und ozonfreiem UVC-Licht, welches im Zentrum des Gerätes platziert ist. Dank dieser Kombination fängt der rensair Bakterien und Viren, einschließlich Coronaviren, nicht nur ein, sondern inaktiviert diese nachweislich, dank des im Zentrum platzierten UVC-Lichtes. Als Resultat verlässt den rensair ausschließlich und immer reine Luft.

Neben Viren und Bakterien ist der rensair ebenso nachweislich wirksam gegen andere sich in der Luft befindende Schadstoffe wie Schimmel, Hefe, Feinstaub und Allergene (z.B. Pollen) und ist somit eine langfristige Lösung für Schulen, auch nach dem Ende der aktuellen Corona-Pandemie.

„Unsere anwesenden SchülerInnen und LehrerInnen halten weiterhin möglichst großen Abstand, tragen Masken und waschen ihre Hände. Nach dem Stoßlüften hält zusätzlich der Luftreiniger in der Klasse die Atemluft rein. Mit diesem Bündel an Maßnahmen müssen wir uns nicht ständig um die Gesundheit Sorgen machen, können nach den Semesterferien wieder ein klein wenig Normalität in unsere Schule erleben.“, freut sich Direktor Mario Niederklapfer bei der Übergabe.