Gottesdienste unter freiem Himmel

Die übliche feierliche Form der Prozession kann heuer nicht stattfinden.


Seit 15. Mai 2020 finden Gottesdienste in Kirchen wieder in eingeschränkter Form statt. Ergänzend zu den bereits bekannten Rahmenbedingungen für Gottesdienste in geschlossenen Räumen regelte die Bischofskonferenz in Abstimmung mit dem Kultusministerium nun auch die Frage der Gottesdienste unter freiem Himmel. 

Auch im Freien ist von Personen, die nicht im selben Haushalt leben, ein Mindestabstand von einem Meter auch bei Prozessionen ausnahmslos einzuhalten. Die Bischöfe empfehlen einen Mund-NasenSchutz zu tragen, auch wenn es im Freien nicht verpflichtend ist.

Wenig Musik. Einschränkungen gibt es bei der Musik. Gesang ist auf ein Minimum zu beschränken, kleine Ensembles wie ein Vokalquartett, wenige Bläser oder eine Band können die Liturgie gestalten, genügend Abstand ist dabei einzuhalten. Musikkapellen oder Chöre sind auch im Freien nicht erlaubt.

Ganz vermieden werden sollen überregionale Feiern mit Gästen aus anderen Regionen. Weil die Regeln auch für Fronleichnam am 11. Juni gelten, kann die übliche feierliche Form der Prozession in diesem Jahr nicht stattfinden. Bei günstigem Wetter ist es möglich, die Eucharistie unter freiem Himmel zu feiern. Findet die Messe unweit der Kirche statt, kann das Allerheiligste anschließend in einfacher Form dorthin übertragen werden. Sollte eine Prozession mit möglichst nur einer Station geplant sein, dann nur in schlichter Form und unter Einhaltung alle Schutzmaßnahmen.