Erlebnissennerei Zillertal spart 30 Tonnen Müll

Fotos: Erlebnissennerei Zillertal

Die Erlebnissennerei Zillertal in Mayrhofen, sagt dem Müll den Kampf an. Durch Umstellungen bei den Verpackungen im Gesamtsortiment wird das Traditionsunternehmen in den nächsten drei Jahren mindestens 30 Tonnen Müll einsparen.

Rund 30 Tonnen weniger Verpackungsmüll und über 17 Tonnen weniger Kunststoff in den nächs-ten drei Jahren lautet die ehrgeizige Vorgabe von Christian und Heinrich Kröll, mit der die beiden Brüder den Familienbetrieb noch umweltfreundlicher machen und dem Müll den Kampf ansagen.

Wichtigster Hebel, um die Mülleinsparungen zu erreichen, sind die Verpackungen des gesamten Sortiments bei Milch, Käse und Joghurt. Die komplette Produkt-Range des Zillertaler Heumilch-Pioniers wird auf nachhaltigeres Verpackungsmaterial umgestellt. Die neuen, umweltfreundlicheren Milchkartons werden jetzt zu 100 %

klimaneutral hergestellt und sind wesentlich leichter, wodurch das Unternehmen auch weniger Gewicht auf die Straße bringt und die CO2-Belastung reduziert. 

„Auch bei den Käseverpackungen wird es uns gelingen, bis zu 70 % Plastik einzusparen“, so Kröll.  Die Etiketten bestehen zu 100 % aus recyceltem Papier. Joghurts und Sauerrahm aus der Erlebnissennerei Zillertal werden ebenfalls neu verpackt und sind dann zu 100 % recyclingfähig.  Gleich über ein Viertel weniger Kunststoff werden mit den neuen, kartonummantelten Joghurtbechern erreicht. 

Abgefüllt und verpackt werden schon jetzt alle Produkte der Erlebnissennerei Zillertal direkt am Standort in Mayrhofen oder beim nur 25 km entfernten Verpackungsspezialisten für Käse, der Tirol Pack in Schlitters im Zillertal.

„Wir sind eine von 10 Tiroler Kleinsennereien, die mit der Tirol Pack einen regionalen Lohnverpacker gegründet haben. Durch diese vor 3 Jahren gegründete Käseschneide- & Verpackungsanlage ist es uns gelungen, die Transportwege für unsere gelbe Palette auf einen Radius von nur 25 km zu verkürzen. Die gesamte Wertschöpfung - von der Erzeugung bis zum fertig verpackten Produkt bleibt so im Zillertal“, so Kröll.