Das Zillertal startet in neue Bauernbund-Periode

Bauernbund und JB/LJ - Tradition verpflichtet

Foto: Die Fotografen

Hannes Partl

Foto: Tiroler Bauernbund

Die Bauernbund-Urwahlen auf Orts- und Gebietsebene konnten großflächig abgeschlossen werden. Die Coronapandemie zwingt den Bauernbund dazu, bei den Wahlen auf Gebiets- und Bezirksebene von Präsenz- auf Onlinewahlen umzusteigen.

Der Tiroler Bauernbund wählt im Sechs-Jahres-Rhythmus auf Orts-, Gebiets-, Bezirks- und Landesebene seine Vertretungsgremien und das auch in den Sektionen Jungbauernschaft/Landjugend und Forum Land. Die heurige Coronasituation hat den Verantwortlichen auch bei den Bauernbund-Urwahlen viel abverlangt. Es ergaben sich neue Herausforderungen, die so noch nie dagewesen waren“, so Bezirksbauernobmann Ök.-Rat Hannes Partl und Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl.

Wahlbeteiligung bei 81 Prozent

„Es ist uns glücklicherweise gelungen, die Bauernbund-Wahlen mittels Briefwahlen auf Ortsebene flächendeckend im ganzen Zillertal durchzuführen“, zeigt sich BBO Hannes Partl mit den Ergebnissen der Wahl zufrieden. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 81 Prozent. Über 1.000 Stimmberechtigte gaben ihre Stimme ab. Derzeit gibt es im Zillertal 29 aktive Bauernbund-Ortsgruppen, wobei eine Ortsgruppe in Hart/Großhartberg wieder neu gegründet wurde. „Bei 279 politischen Gemeinden verfügt der Tiroler Bauernbund derzeit über rund 330 Ortsgruppen“, gibt Bauernbund-Direktor Dr. Peter Raggl Einblicke.

Eine gewohnt starke Verjüngung verzeichnet der Bauernbund auch im Zillertal bei seinen Ortsbauernobmännern. Fast die Hälfte der Ortsgruppen wechseln in der kommenden Periode ihre Obmänner und bringen somit auch neuen Wind in ihre Reihen. 18 Obmänner wurden in ihrem Amt bestätigt, 11 neue Gesichter werden ihre Ortsgruppen zukünftig vertreten.

Wie geht es nun weiter?

Durch den aktuellen zweiten Lockdown ist es nicht möglich, die noch ausstehenden Bezirkswahlen in der gewohnten Form der Präsenzwahl durchzuführen. Die Lösung: Bis Anfang Dezember werden die Bauernbund-Vertreter digital gewählt. „Für uns ist die digitale Wahl absolutes Neuland. Doch wir sind gut gerüstet und froh, unsere Termine auf diesem Weg einhalten zu können. Die Gebietswahlen sind bereits sehr erfolgreich und mit reger Wahlbeteiligung über die Bühne gegangen,“ so Partl. Die Bezirks-obmänner und ihre Stellvertreter sollten damit bis Anfang Dezember gewählt sein. „Es ist uns wichtig, den Zeitplan einzuhalten, damit wir für die Landwirtschaftskammerwahl im Frühjahr vorbereitet sind. Wir brauchen geeignete Kandidaten aus unseren Reihen - daher konnten wir die Urwahlen inmitten der Coronapandemie nicht aufschieben.“

Bei der bevorstehenden Wahl zum Bezirksobmann wird sich Hannes Partl der Wahl zum Obmann stellen.