Busunfall am Fügenberg endet glimpflich


Fügenberg Am 3. Jänner 2018 um 16.15 Uhr wurden Feuerwehr, Rettung und Polizei zu einem Busunfall am Fügenberg alarmiert. Ein Skibus war über den Fahrbahnrand hinaus geraten und in Schräglage liegen geblieben.

„Auf Grund der ersten Meldung musste von bis zu 50 Patienten ausgegangen werden, daher wurde Großalarm für das Rote Kreuz in den Bezirken Hall/Wattens, Kufstein und Schwaz ausgelöst. Zahlreiche SanitäterInnen wurden per Pager und SMS alarmiert und starteten Richtung Dienststellen.“, berichtet Bezirksrettungskommandant Günther Schwemberger.
Durch den weiteren Alarm rückten 130 SanitäterInnen und Notärzte in die Dienststellen ein. „Auf der Anfahrt wurde bereits gemeldet, dass viele Personen den Bus selbstständig verlassen können. Auf Grund dieser Meldung und der beengten Platzverhältnisse wurden Bereitstellungsräume eingerichtet.“, so Schwemberger weiter. Direkt vor Ort befanden sich das Team des Notarzthubschraubers Heli 4, zwei Rettungstransportfahrzeuge (RTW) und der Einsatzleiter aus Schwaz. Weitere Kräfte befanden sich in den Bereitstellungsräumen bei der Geolsbahn (3 Notärzte und 3 RTW) und in Schlitters (9 Fahrzeuge inkl. einem Lkw für Großunfälle). Von dort werden im Bedarfsfall weitere Mittel direkt zur Unfallstelle beordert.
Zwei Fahrzeuge aus Hall/Wattens wurden für den Regelrettungsdienst im Bereich Vomp bereitgestellt, damit auch die Versorgung der Bevölkerung im Bezirk Schwaz sichergestellt wurde. „Gott sei Dank konnte der Einsatz des Roten Kreuzes auf Grund der geringen Anzahl an Verletzten rasch beendet werden. Ein herzliches Dankeschön gilt den Mitgliedern, die rasch eingerückt sind. Freiwillige sind bei Großunfällen das Rückgrat im Rettunsdienst und damit unverzichtbar für uns“, so Schwemberger.
Weiters waren Feuerwehren aus Fügen, Kaltenbach, Schwaz und Schlitters mit insgesamt 84 Einsatzkräften alarmiert. Die Polizei war mit 2 Fahrzeugen und 5 Personen vor Ort.