Ausnahmezustand durch Coronavirus im Zillertal

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„Zillertal - das aktivste Tal der Welt“, auch wenn dieser Slogan schon einige Jahre auf dem Buckel hat, so hat er bis dato immer noch Gültigkeit gehabt und niemand bzw. nichts konnte ihm etwas anhaben. BIS JETZT! Bis Corona! Und es nicht noch kein Ende in Sicht.

Auch das Zillertal hat sich mittlerweile den gesetzlichen Vorschriften zu beugen, um der Ausweitung des Coronavirus entgegen zu wirken. Für ganz Österreich wurde eine „Ausgangsbeschränkung“ ausgesprochen, in Tirol und damit auch im Zillertal gilt de facto eine Ausgangssperre. Alle Veranstaltungen, Versammlungen, Sportevents usw. mussten abgesagt werden, Hotels, Restaurants, Bars, Bergbahnen sowie Schulen und Sportstätten mussten geschlossen werden. Der Handel wird eingeschränkt - nicht betroffen sind der Lebensmittelhandel, Apotheken, Banken, Trafiken, Tierfutter, Drogerien, Post und andere Bereiche, die es zur Versorgung braucht.

Wir alle zusammen waren wohl noch nie mit einer solchen Situation konfrontiert. Es stellt unser aller Leben „auf den Kopf“ und vermutlich werden noch extrem belastende Tage und Woche auf uns zukommen. Doch gerade deshalb sind wir gefordert „kühlen Kopf zu bewahren“, zusammen zu stehen, zu helfen und wachsam zu sein. Unser aller Gesundheit steht an oberster Stelle und die gilt es in erste Linie durch die verordneten Maßnahmen zu schützen, um einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegen zu wirken.

Aber auch die Wirtschaft, Handel & Co werden durch die Corona-Krise zum Teil vor schier unlösbare Probleme gestellt. Bleibt zu hoffen, dass die Politik sowohl für die ArbeitnehmerInnen als auch für die ArbeitgeberInnen entsprechende Maßnahmen ergreift, damit ein zu erwartender und unter Umständen auch nachhaltiger Schaden zumindest abgepuffert werden kann. Gerade deshalb sollten wir jetzt, bzw. sobald es wieder möglich ist, darauf schauen, dass wir als Zillertalerinnen und Zillertaler die heimischen Betriebe, Geschäfte und Arbeitsplätze unterstützen, uns gegenseitig helfen, darauf schauen, dass wir gesund bleiben, und hoffen, dass sich die Situation möglichst bald entspannt und wir alle zusammen wieder einen gelungenen Neustart hinlegen können. 

In diesem Sinne: „Mia weang des schua packen ….“

Euer Team der ZZ