Fassadenmalerei im Zillertal

Das „Letzte Abendmahl“ auf der Wand des Erlachhofes, Fam. Wurm, in Bruck am Ziller.

Der „Gute Hirte“ auf dem „Pachmair“-Haus in Uderns.

„Herz-Jesu“-Darstellung auf dem alten Sennereihaus in Aschau.


Beim „Erlachhof“ in Bruck ist auf der Westseite des Hauses das „Letzte Abendmahl“ abgebildet. Mit einem Mahl nimmt Jesus am Abend vor seinem Leiden (Gründonnerstag) Abschied von seinen Jüngern. In der hl. Messe (Eucharistie) hat Jesus uns ein bleibendes Andenken seiner Liebe hinterlassen. Durch die Einsetzung der Eucharistie hat Jesus einen Weg gefunden, bei uns zu bleiben, den sich kein Mensch hätte ausdenken können.

Auf dem „Pachmair“-Haus in Uderns befindet sich das Bild des Guten Hirten. Der vierte Sonntag nach Ostern wird „Sonntag vom Guten Hirten“ genannt. Bischof Franz Kamphaus hat einmal gesagt: In der Welt gibt es nur zwei Arten von Hirten. Die einen interessieren sich für die Wolle, die anderen für das Fleisch der Schafe; keiner interessiert sich für das Schaf selbst. Bei Jesus ist es anders. Wenn Jesus von sich sagt: „Ich bin der gute Hirt“, dann gibt er sich als der Sohn Gottes zu erkennen. Auf seine Stimme darf man hören, seinem Ruf dürfen die Menschen folgen, denn er sorgt sich um ihr Heil.

Auf der Westseite des alten Sennereihauses finden wir eine Herz-Jesu-Darstellung. Die Kirche feiert das „Herz-Jesu-Fest“ am Freitag der dritten Woche nach Pfingsten.                     

ah