Ausstellung von 15. - 28. Juli in Aschau

Franz Gruber in seiner Streichholzwelt


Über 50 Jahre, 650.000  Streichhölzer und über 11.000 Arbeitsstunden. Was wurde daraus? Eine der weltweit größten Sammlung originalgetreuer Nachbauten historischer Gebäude aus Streichhölzern.

Diese konnten Besucher im  Begegnungszentrum „Aschauer Widum“ bei der Pfarrkirche  vom 15. Juli 2018 bis zum 28. Juli 2018 bewundern. 14 Tage lang stellte der Künstler Franz Gruber (vulgo Strobl Franzl) 24 Exponate als Ausstellungsstücke zur Verfügung. Die beeindruckende Sammlung zeigte internationale Bauwerke wie zum Beispiel den Buckingham Palace aus London, das Weiße Haus aus Washington, den Hamburger Michel, Christ Erlöser Kirche in Moskau und weitere. Natürlich waren auch Bauten aus Aschau wie die Pfarrkirche, Keilerhaus und Millna Haus dabei. Die bis zu 120 cm hohen Modelle entstehen teilweise nach den genauen Bauplänen, teilweise anhand von Fotos oder 3D Puzzeln. 

„Wir freuen uns, dass wir der Sammlung von Franz Gruber für 14 Tage eine Bleibe gewähren können“, sagte Pfarrer Mag. Christoph Frischmann. Die 24 Exponate die hier ausgestellt wurden (insgesamt  besteht die Sammlung aus 54 Bauten) stellen nicht nur eine herausragende Leistung des Modellbaus dar, sondern boten Ausstellungsbesuchern auch einen Einblick in die faszinierende Welt historischer Gebäude.

Zu sehen waren die Kunstwerke im Begegnungszentrum „Aschauer Widum“ auf 80 Quadratmetern. Interessenten fanden zu jedem Ausstellungsstück weiterführende Informationen wie beispielsweise den für den Nachbau verwendeten Maßstab oder die benötigte Anzahl an Streichhölzern und Arbeitszeiten. Der Modellbauer selbst war die gesamte Zeit der Ausstellung anwesend um Fragen zu beantworten. Er fühlte sich sehr wohl, war er doch in dieser Kirche vor 60 Jahren 8 Jahre lang Ministrant. Anstelle von Eintrittsgeldern wurden während des Ausstellungszeitraums Spenden für die neue Orgel der Pfarrkirche Aschau gesammelt. 

Zu den Herzensprojekten von Franz Gruber zählt neben berühmten Bauwerken auch das von ihm vor 52 Jahren nachgebaute Elternhaus das in Aschau steht. Seine gleichzeitig erste Arbeit ist 40 cm lang, 50 cm breit, und 35 cm hoch und wurde aus 70.000 abgebrannten Streichhölzern gebaut.

 

Weitere Infos:

www.streichholzwelt.de oder www.widum-aschau.at