Glasfasernetz in Kaltenbach angeschlossen

Foto: Gemeinde Kaltenbach

Kaltenbach „Wir läuten gemeinsam ein komplett neues Zeitalter in unserer Gemeinde ein, wir schließen heute an die weltweite High-Speed-Datenautobahn der Glasfasernetze an. 

Damit gehören künftigen Daten-Stauzonen und Daten-Flaschenhälse der Vergangenheit an. Ab sofort wechseln wir auf die Überholspur der High-Speed-Datenautobahn!“, so Bgm. Klaus Gasteiger bei der Inbetriebnahme des Glasfasernetzes in der Gemeinde Kaltenbach am 25.10.2018 und ergänzt: „Dieser - auch finanziellen - Herausforderung haben wir uns gestellt, Glasfaser bis in jedes Haus zu legen. Und zwar so, dass das Glasfasernetz als Infrastruktur der öffentlichen Hand wie Wasser, Kanal, Strom, Gas, Straßenbeleuchtung, ect. gesehen wird. Das Geld für den Glasfaserinfrastrukturausbau in der Gemeinde Kaltenbach ist gut investiert, die Datenmengen steigen rasant und die KundInnen werden von selbst kommen!“

Die Gemeinde Kaltenbach sagt DANKE - der regionalen Kooperation mit dem Planungsverband Zillertal, der Gemnova für die Gesamtkonzeptionierung und Planung, der AEP für die Begleitung im Tiefbau und der STW für die Spleißung der gesamten Anlage, sowie selbstverständlich den Mitarbeitern der Gemeinde!

FACTBOX

ZUM PROJEKT „GLASFASER“

60% Landesförderung für die Gemeinde

- 3 Betreiber bieten ihre Produkte an: Stadtwerke Schwaz Gmbh, tirolnet gmbh und UPC Business Austria

- 30% Rückfluss an die Gemeinde

- Hausanschlüsse 1m in das Grundstück

Strecken bis Ende 2018 gebaut

- Mitverlegung von 3.800 lfm inkl. 5 Pressungen

(bei diversen Tiefbauprojekten 2017 & 2018)

- Mitverlegung von 560 lfm durch Tiwag-Projekt

(Trafo Marien-Kapelle bis Talstation Bergbahn 2018)

- Mitbenützung von 1.350 lfm Leerrohr der Tiwag

(Bereich Untere Embergstraße)

- Mitbenützung von 50 lfm Leerrohr der A1 Telekom

- Neuverlegung von 150 lfm

in Summe 5.910 lfm echtes Glasfasernetz

- 10 Stk Schächte 

- 18 Stk Verteilerkästen

110 Hausanschlüsse könnten derzeit (Stand Dezember 2018) angeschlossen werden, das sind ca. 40% aller Hausanschlüsse.

Kosten 2017 & 2018 ca. € 367.000,-

Landesförderung 60% (keine Bundesförderung)