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Gelassenheit

Juli-Lebensweisheiten

Donnerstag, 21. Juli 2022
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Es gibt in jeder Sprache Wörter, die unübersetzbar sind. Man kann sie in einer anderen Sprache zwar umschreiben, aber es fehlt in der Fremdsprache einfach der treffende Ausdruck, der
dem Inhalt dieses Wortes genau entspricht. Das gilt z.B. für die typisch deutschen Wörter „Heimat“ und „Gemütlichkeit“ – und interessanterweise auch für das alte deutsche Wort „Gelassenheit“. Im stressigen Alltag gelassen zu bleiben, fällt uns häufig nicht leicht. Wir alle brauchen immer wieder Pausen, Zeiten der Ruhe und Entspannung. Daraus erwächst die Kraft für unsere Arbeit.

„Wir sagen z.B., es habe jemand gelassen die Vorwürfe hingenommen, die man ihm an den Kopf warf, oder er habe mit Gelassenheit lästigen Zeitgenossen zugehört, Missverständnisse ertragen oder gar Unrecht auf sich genommen. Wir meinen damit, dass dieser Jemand in unserer Gelöstheit und Freiheit, ohne Krampf und Aufregung, ruhig und sicher den Menschen und Dingen ins Auge zu
schauen vermag. Das soll nicht heißen: ohne innere Beteiligung, ohne Engagement, ohne Freude oder Schmerz – wohl aber: ohne Angst und ohne Hast, ohne Wut und ohne Ungeduld, vor allem aber ohne Verbitterung und Resignation.“
Klaus Breuning

„Gelassenheit fordert auch ein Lassen von mir selbst. Ich soll mich selbst nicht festhalten, weder meine Sorgen, noch meine Ängste, noch meine depressiven Gefühle. Viele Menschen klammern sich an ihre Verletzungen
fest. Sie können sie nicht lassen. Sie benutzen sie als Anklage gegen die Menschen, die sie verletzt haben. Aber damit verweigern sie letztlich das Leben. Wir sollen auch unsere Verletzungen und Kränkungen lassen.“ Anselm Grün

„Betrachten Sie alles aus mindestens zwei unterschiedlichen Perspektiven! Oft scheint etwas völlig klar. Der Schein trügt aber. Die Perspektive zu wechseln ist manchmal sehr schwierig –
aber immer hilfreich. Sie glauben gar nicht, wie viel Gelassenheit, Erkenntnis und Wachstum Sie dadurch erreichen können!“
Aljoscha Schwarz

Zillertaler Zeitung

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