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Dekanatsrat tagte in Strass

Dekan Fügen-Jenbach

Mittwoch, 25. Mai 2022
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Der Dekanatsrat – bestehend aus Priestern, Diakonen und pfarrlichen Mitarbeitern, z.B. Obleute der Pfarrgemeinderäte – gastierte letzten Freitag im Gemeindesaal Strass. Dekan Edi Niederwieser berichtete über die aktuelle Lage des seelsorglichen Dienstes im Dekanat Fügen-Jenbach bzw. in der Diözese Innsbruck und gab wertvolle Impulse.

Angesichts des Priestermangels wird der Priester in Rollen gedrängt, die ihn überfordern. Viele Priester erfahren sich heute als Betreiber eines „Seelsorgebetriebs“. Er muss ein System am Laufen halten, von dem er gar nicht mehr überzeugt ist.

Viele Priester fühlen sich als Arbeitgeber überfordert. Andere leiden darunter, dass sie ständig Alleinunterhalter sind, dass sie dazu benutzt werden, die Menschen zu bestätigen. Sie müssen bei jedem Verein und jedem Fest sein, aber nicht um eine Botschaft zu bringen, sondern um ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass sie ja alle gute Christen sind. Dekan Niederwieser verwies auf die aktive Mitarbeit der Laien, ohne die Seelsorge in den Gemeinden nicht aufrecht erhalten werden kann. Dabei berief er sich auf die biblische Textstelle vom „allgemeinen Priestertum“ aller Getauften und Gefirmten. Und hier kommt der Dekanatsrat ins Spiel. Der Dekanatsrat ist die repräsentative Vertretung der Katholiken des Dekanates und unterstützt den Dekan, er ist mitverantwortlich bei der Verwirklichung des kirchlichen Heilsdienstes im Dekanat. Der Dekanatsrat hat die Aufgabe, die seelsorgliche Situation im Dekanatsbereich zu erheben, entsprechende pastorale Initiativen zu beschließen und die Verantwortung für die Durchführung dieser Beschlüsse im Einvernehmen mit der Diözesanleitung festzulegen. In Zukunft will sich der Dekanatsrat im Dekanat Fügen-Jenbach zweimal jährlich treffen. ah

Zillertaler Zeitung

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